#85_Moderne Psychologie & Energiearbeit – Wo liegen die Gemeinsamkeiten?
Shownotes
Seit über 15 Jahren begleitet Anja Sina Scheer mit Creative Change Works Menschen auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität, Erfüllung, innerem Frieden und Erfolg. Unsere energetischen Methoden helfen dabei, tiefgreifende Veränderungen bewusst und nachhaltig zu gestalten. Tausende Menschen haben bereits ihre persönliche Transformation erlebt – bist du bereit für deine?
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Einen wunderschönen guten Tag und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres CreativeChangeworks Podcast.
Diesmal wieder mit der lieben Katrin Herrmann und mit mir Anja Sina Scheer. Und ja, diesmal haben wir ein bisschen eine andere
Ausrichtung, denn wir schauen heute uns mal an die moderne Psychologie und die Energiearbeit. Wo gibt es tatsächlich Schnittpunkte? Und über Energiearbeit rede ich in der Regel ziemlich viel in unserem Podcast
und ich finde es heute mal spannend, einfach Katrin noch mehr zu Wort kommen zu lassen. Sozusagen
natürlich nicht nur zu Wort kommen zu lassen, sondern einfach auch tatsächlich zu interviewen, weil sie ist ja Psychologin.
Unfassbar viel Zeit, die man für so ein Studium aufbringt.
Und ich finde es mega spannend, auch aus persönlicher Sicht tatsächlich, weil ich,
bevor ich meine betriebswirtschaftliche Ausbildung gemacht habe, dass nämlich mein Hintergrund beruflicher Ausbildung
eigentlich auch Psychologie studieren wollte. Habe mich dann aus verschiedensten Gründen dagegen entschieden.
Und von daher finde ich es eben auch immer total spannend, mit Katrin zu sprechen, weil ich quasi noch Einblicke kriege in diese Welt, die mich mal sehr angezogen hat und dann auch zu merken, wo sind eben die Berührungspunkte. Auch das, was mich angezogen hat oder eben unter Umständen auch nicht.
Von daher. Katrin, magst du mal
unseren Zuhörern vielleicht erzählen, wie du zu der Entscheidung gekommen bist, Psychologie zu studieren?
Mhm,
ja, das ist auf jeden Fall ein langer Weg.
Ich habe damals ein berufliches Gymnasium gemacht und hatte Psychologie und Pädagogik als Hauptfach, so elfte bis 13. Klasse. Ich habe auch in Psychologie Abi geschrieben
und hatte damals auch ein Praktikum gemacht. Das weiß ich noch. Das war in der Forensik. Aufnahmestation. Das heißt, da sind Menschen hingekommen, die eine Straftat begangen haben, dann aber klar war, da steckt irgendwie noch was Psychisches drin, vielleicht eine Psychose. Und die haben dann auf ihren Gerichtstermin gewartet. Das heißt, da waren dann irgendwie Mörder, Vergewaltiger usw
und ich war da mit Einstieg
auch. Na ja,
ich war da mit 16 und ich weiß noch, ich bin jeden Abend zurückgekommen und hatte Kopfschmerzen und es hat wirklich mein komplettes Weltbild verschoben, weil ich halt ja schon auch sehr behütet aufgewachsen bin.
Und für mich war klar, ich studiere auf gar keinen Fall Psychologie.
Hat ja gut geklappt.
Genau. Dann bin ich ja Reisen gegangen, war dann drei Jahre im Ausland, habe dann ja Yoga und Meditation entdeckt
und fand das einfach super, super cool
und dachte mir Boah, irgendwie so, in diese Richtung möchte ich was machen,
Habe dann aber gemerkt, ich will nicht nur Yogalehrerin sein, das reicht mir irgendwie dann auch nicht.
Ich will da noch mehr. Und dann war ich witzigerweise bei der Agentur für Arbeit
und die hat mir dann gesagt Hey,
schau dir doch sychologie.
Und dann habe ich das
ja wirklich wieder so ein bisschen mehr zugelassen und habe mich dann noch mal eingelesen und dachte mir okay, ich probiere es jetzt mal und das ist ja immer die Sache. Auch im Psychologie überhaupt einen Studienplatz zu bekommen, ist ja gar nicht so einfach. Ich habe erst jetzt einen
der Partner einer guten Freundin, der hat einen eins Nuller ab und hat keinen Studienplatz bekommen an zwei Unis.
Also ja genau deswegen war es dann auch ein Sechser im Lotto, dass ich dann einen bekommen habe
und Psychologie studieren konnte.
Und ähm,
ja,
ich kann ja noch ein bisschen weiter erzählen,
Jedenfalls war
dann klar, hat man ja irgendwie auch eine Vorstellung, was da auf einen wartet und
die Vorstellung, was man ja eigentlich auch selbst mit Psychologie verbindet.
Und es gab dann Momente, wo ich in der Bibliothek saß und mein ganzer Körper gekribbelt hat und ich mir dachte Cool,
es macht irgendwie voll viel Spaß. Und auch das Uni Umfeld ist ja auch mega spannend mit den Leuten die da sind.
Aber es ist halt schon auch einfach sehr wissenschaftlich und alles studienbasiert. Und im Endeffekt ist es ein Wissenschaftsstudium und es gibt wenig praktisches. Und das war dann irgendwie schon immer wieder auch zäh.
Deswegen habe ich ja dann auch während dem Studium die Biodanza Ausbildung angefangen. So in Richtung Tanztherapie. Und das war dann ein super Ausgleich. Und dann ja irgendwann auch Energiearbeit.
Da habe ich mir so ein bisschen mein eigenes.
gemacht.
Das heißt aber hattest du denn schon eine konkrete Vorstellung, wo du angefangen hast, was du dann damit machen möchtest, oder?
Ja, das ist ja super witzig. Und zwar hatte ich einmal eine Kanadierin getroffen in Thailand und habe ihr eben auch erzählt ich weiß irgendwie nicht so richtig, was ich machen soll und ob ich an die Uni gehe oder nicht. Und dann hat sie mir erzählt
also Uni leben ist doch das Coolste und geht zur Uni. Irgendwie so und an ihrer Uni in Kanada, da gibt es einen Uni Strand und man muss erstmal durch einen Wald fahren, bis man dann zur Uni kommt
und das hört sich schon cool an und
ich würde eigentlich total gern,
wenn ich das damals auch so schlimm fand mit der Umweltverschmutzung
und gleichzeitig aber irgendwie so im Great Barrier Reef tauchen war und die Korallenbleichen sehen habe. Und da dachte ich mir irgendwie so auf größerem Maßstab auch was für die Umwelt zu tun wäre, doch voll cool. Und das zum Beispiel mit Meditation zu verbinden und so dieses alles ist doch irgendwie auch verbunden miteinander. Das habe ich damals zu ihr gesagt. Und irgendwann hatte ich da war ich gerade im Prozess des Schreibens meiner Masterarbeit. Dann ist mir dieser Moment wieder eingefallen
und dann habe ich realisiert ich fahre jeden Tag durch den Wald zur Uni und auch wir haben einen Unistrand.
Und ich habe meine Masterarbeit darüber geschrieben, wie.
Meditation genutzt werden kann,
um eben umweltfreundliches Verhalten zu erzeugen. Und das war mir gar nicht mehr bewusst. Und dann dachte ich mir Wow, krass.
Sieben Jahre später.
Was?
Genau.
Jetzt weiß ich gar nicht mehr, was deine Frage war. Die Frage war, ob du schon eine Vorstellung hattest, was du dann damit genau machen möchtest mit dem Psychologiestudium.
Ja, also genau ebenso. Diese Umweltrichtung war eigentlich immer schon
sehr in meiner Ausrichtung und auch so Thema Bewusstsein irgendwie. Ich dachte, vielleicht werde ich auch Forscherin für Bewusstsein.
Habe dann aber gemerkt nee, also ich habe ja ein Forschungspraktikum gemacht. Das ist halt doch auch ein ganz schönes Haifischbecken ist und es wirklich darum geht, wie viel man halt publiziert. Und
da habe ich gemerkt, also bei Statistik, da hat einfach nicht so viel Dopamin
in meinem Gehirn
bin ich gar nicht.
Na ja, das war tatsächlich so ein bisschen. Also das war einer der Punkte, warum ich mich dann auch dagegen entschieden habe. Meine Motivation war natürlich, Menschen helfen zu können und auch Menschen besser verstehen zu können in ihren Verhaltensweisen und da Wege zu eröffnen, Wie geht es ihnen? Einfach besser oder kann es ihnen besser gehen?
Einer meiner vielen Berufswünsche, die sich dann auf Umwegen verwirklicht haben.
Aber ein Punkt war eben, dass er das Studium eben sehr wissenschaftsbasiert ist und sehr viel eben auch mit Statistik Statistiken arbeitet
und wo ich keine Lust hatte. Das war ja auch mit ein Grund, warum ich dann mein Wirtschaftsrechtsstudium später abgebrochen habe, weil ich gesagt habe, da fehlt mir einfach die Praxisorientierung. Da habe ich, habe ich nicht erkennen können.
Und ehrlich gesagt,
ein anderer Punkt war, dass ich auch die eine oder andere Psychologen und Psychologinnen auch kennengelernt habe und mir immer gedacht habe okay, da müsste man
vielleicht was machen. Also
weil sie einfach schon auch so das Ding war, wo ich gedacht habe, okay, da wäre Selbsthilfe auch echt noch wichtig, mehr in Fokus zu nehmen und eben ist ja nicht heißt und das weiß heute hoffentlich jeder und auf jeden Fall jeder, der den Podcast hat, nur weil man was gut kann. Wir hatten im Vorfeld schon darüber gesprochen, heißt nicht, dass das Leben perfekt ist und man sich nicht selber auch mit diesen Themen auseinandersetzen muss. Und das ist gerade auch im Helfenden, in den helfenden Berufen, finde ich.
Also wenn ich sage, okay, ich bin achtsam und fokussiert und präsent für jemanden anderen, dann ist es auch eine Verantwortung, das bei sich selber auch zu tun, weil sonst
geht das Ganze aus dem Gleichgewicht. Und da hatte ich eben oft den Eindruck, dass das jetzt in der Psychologieszene
nicht so
gutes Grundgleichgewicht hatte.
Ja, also gibt es auf jeden Fall beides, denke ich. Die, die einfach generell leidenschaftlich mit dabei sind und auch viel selber erfahren
und andere, die
da irgendwie nicht so den Drive haben und demnach halt auch selber nicht so viel aufgearbeitet, sag ich mal, und da muss ich sagen, ist jetzt auch der, der rege Kontakt mit dir definitiv für mich wieder heilsam, wo viele
Teile, die sich damals gebildet haben, so abgebaut werden. Und ich sehe okay,
es hat einfach, es ist so wichtig. Und es ist ja so gut, dass es so viele Angebote jetzt auch in der Richtung gibt,
bräuchte es noch viel mehr.
Aber das finde ich immer wieder auch spannend. Also gerade bei uns im Team. Wir haben alle zwei Wochen oder jede Woche
Supervision, wo dann eben eine
Therapeutin zu uns kommt und wir Fälle besprechen. Und da zeigt sich auch immer wieder so in der Übertragung Gegenübertragung, dass jeder halt irgendwie auch seine Perspektive aufs Leben hat und
genau
aber sich hat, dessen dann wiederum bewusst zu sein. Was ist da jetzt mein Anteil dran? Das denke ich, ist halt auch wichtig.
Eben weil Psychologie ist ja jetzt ein sehr übergeordneter Begriff, wenn man so will. Eigentlich gibt es ja wahnsinnig viele verschiedene Anwendungsbereiche der Psychologie.
Absolut.
Also
es gibt ja irgendwie Neuropsychologie,
es gibt Sozialpsychologie,
also die Frage ist okay, wie verhalten wir uns denn zum Beispiel in großen Gruppen, was jetzt zum Beispiel in Sachen Wahlkampf
wieder interessant wird.
Dann gibt es irgendwie du kannst Kriminalpsychologie machen und halt irgendwie bei der Polizei arbeiten. Es gibt Gesundheitspsychologie. Die Frage wie kann man wirklich auf großem Maßstab Menschen dazu bewegen, sich gesünder zu verhalten?
Umweltpsychologie Die Frage Wie kann man Menschen auch dazu bewegen, sich klimafreundlicher zu verhalten? Egal ob Transport, Ernährung, Energie.
Genau.
Was gibt es denn noch alles? Positive Psychologie.
Es ist mir immer bei den Gesprächen, auch schon vor unserer Podcasts
so hängengeblieben. Das hast du ganz oft gesagt Die positive Psychologie ich mir gedacht habe Okay, was sonst?
Aber
es gibt einen eigenen Zweig. Finde ich cool.
Ja, genau, der auch noch gar nicht so alt ist im Vergleich zu anderen.
Die klinische Psychologie. Da bin ich ja jetzt immer mehr zu Hause, wo halt die Frage ist,
inwiefern entwickeln sich halt auch psychische Erkrankungen? Was sind die Bedingungen für was kann man tun?
Und daraus entstehen dann halt die ganzen Therapierichtungen. Da gibt es ja in Deutschland zum momentanen Zeitpunkt fünf Stück. Die Psychoanalyse, die Tiefenpsychologie, die eben beides so den Ansatz haben, dass vieles
aus Bindungen und Erfahrungen in der frühen Kindheit beruht.
Dann die Verhaltenstherapie, so ganz klassisch, Wenn man halt das Verhalten ändert, dann
kommt es zur Besserung.
Also ganz plakativ gesagt
dann die systemische Therapie, wo ich ja gerade die Ausbildung zu mache,
wo halt der Grundgedanke ist, dass wir immer in Systeme eingebettet sind, sei es Familie, sei es auch das System bei der Arbeit, größer in der Gesellschaft.
Genau. 1234 Habe ich alles vergessen?
Analyse.
Verhaltenstherapie Systemisch.
Vielleicht komme ich gleich wieder drauf.
Aber was, was mich ja dann so erstaunt hat auch
um einfach
die den immer weiter zu machen noch. Vielleicht fällt es ja noch ein, aber
dass du ja trotzdem nach dem Psychologiestudium erstmal eigentlich eine wissenschaftliche Ausbildung hast und die Therapie ja da noch gar nicht mit drin ist.
Zumindest sehr wenig. Also ich hatte wirklich in meinem Studium
ein
Modul, wo wir mal ein Wochenende lang uns sozusagen gegenseitig therapiert haben und es halt einfach geübt haben anhand von Rollenspielen.
Und ich hatte auch zum Beispiel nur ein Seminar, also wo wir dann wirklich mit Patienten
diese verschiedenen Krankheitsbilder durchgegangen sind.
Von dem her ist das schon echt wenig. Ja und
dann ist eben das, was ihr berufsbegleitend stattfindet,
anhand dieser Psychotherapieausbildungen
und das ist aber natürlich schon auch ein Sprung ins kalte Wasser. Ja, also da muss ich sagen, da war ich auch super froh drüber, dass ich halt schon so viel selber gemacht habe. Ich hatte dann schon drei Jahre Psychotherapie wöchentlich, hatte verschiedenste Seminare,
die 3-jährige Biodanza, Ausbildung, Energiearbeit und das merke ich auch total, dass ich schon ein ganz anderes Standing habe.
Ja, von Anfang an und gleichzeitig denke ich immer noch So
what?
Ja, man steht immer irgendwie am Anfang.
Es hört nicht auf. Ich habe es mir
gedacht, wo ich gestartet habe
mit der Arbeit, weil sich so viele neue Räume auftun und irgendwie Erkenntnisse sprudeln und so und ich denke mir Oh Gott, ich habe noch gar nichts begriffen.
Ähm, also ich weiß, was ich tue, keine Sorge. Aber trotzdem,
da muss man auch dazu sagen nicht, dass da jemand was falsch versteht, aber es ist halt einfach wirklich, ähm, finde ich Demut zu haben und sich bewusst zu sein. Okay, man weiß nie alles und man weiß immer ein bisschen was vielleicht. Aber es gibt halt so viel mehr zu entdecken und zu erforschen und
da wach zu bleiben und nicht eben in so eine eingespurte Bahn zu gehen. Und ich glaube, das ist auch so ein bisschen das, wo ich manchmal Schwierigkeiten habe, weil ich halt auch mit einigen Menschen zu tun habe, die dann Psychotherapie hinter sich haben und dann halt mit mehr Traumata teilweise rausgekommen sind aufgrund des Umgangs, als sie reingegangen sind. Jetzt mal ganz hart gesagt, auch das habe ich schon erlebt. Ähm,
oder wenn eben einer Person, wo gerade der Partner gestorben ist, erstmal am Anfang gesagt hat Wollen Sie eigentlich einen neuen Partner? Denke ich mir, da läuft irgendwas schief
und das dann aber auch wieder zu entkoppeln. Das hat natürlich nichts mit Psychologie zu tun, sondern einfach mit dem Menschen, der das Ganze ausübt. Unterm Strich
absolut ja. Und ja, natürlich ist auch da so, dass es wie überall auch da die schwarzen Schafe gibt und das ist aber auch wichtig ist, die dann aufzudecken. Also weiß ich auch von
einer Bekannten, die dann auch ihre Therapeutin angezeigt hat und dann war das ein riesen Verfahren.
Und ich glaube, das ist aber auch wichtig,
wenn es wirklich zu emotionalem Missbrauch kommt. Also es darf einfach nicht passieren.
Na ja, und das ist ja prinzipiell, aber ich denke, unterm Strich kann man sagen, hat es nicht mal nur was mit der Arbeit mit Menschen zu tun, sich einfach bewusst zu sein. Wenn ich etwas tue, dann trage ich die Verantwortung dafür. Und das hat immer auch Auswirkungen auf mehr,
gerade auch im Beruflichen. Wenn ich das mit mir selber praktiziere, dann tue ich mir selber vielleicht nichts Gutes. Und das wirkt sich dann natürlich auch aufs Umfeld aus. Aber jetzt gerade auch im Beruflichen, übernimmt man Verantwortung ja immer auch für andere Menschen. Und
das muss man mögen und muss man wollen und muss man können. Und
dementsprechend ist es dann aber auch wieder jeder Einzelne, der das ja
umsetzt oder eben auch nicht so ideal.
Und es hat nichts mit der Psychologie an sich zu tun.
Naja.
es war eben da auch die Frage oder unser Überthema. Ja, eigentlich, was wir auch in den Gesprächen immer wieder feststellen.
Ähm,
wo sind quasi auch die Überschneidungen oder die Berührpunkte oder die
die Deckungsgleichheiten von Energetik und eben auch der modernen Psychologie? Wie du es auch sagst. Positive Psychologie Auf jeden Fall schon mal eindeutig aufs Licht, aufs Positive ausgerichtet.
Was würdest du da sagen? Nach vielen Erfahrungen und langen Jahren mittlerweile
so beide Welten zu kennen?
Ich würde auf jeden Fall sagen die Eigenverantwortung.
Also das war auch witzig. Das erste oder das erste Mal, wo ich irgendwie so mit was Psychotherapeutischem in Kontakt gekommen bin. Es war ein sechstägiges Seminar, wo wir so innere Kindarbeit gemacht wurde und
da war es einfach so ganz prägnant
Und jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich. Und wir können auch das Leben anderer unserer Eltern, unserer Partner nicht verändern, sondern wir können immer nur schauen Und was können wir tun?
Und das fand ich, das war wirklich so aha, okay, so wow.
Da war ich irgendwie so Anfang 20 und genau das heißt ja auch immer wieder in der Energiearbeit eben Hey, es geht um die Eigenverantwortung und das ist auch was, das sagen wir auch tagtäglich unseren Patienten
und dass wir die ja nirgends irgendwie hintragen wollen oder können, sondern dass wir das selber machen
dürfen. Ich glaube auch. Also
korrigiere mich natürlich gerne, wenn ich da falsch liege. Ich glaube tatsächlich, dass auch gerade in Verbindung auch mit Psychologen da einfach auch noch alte Bilder oft in der Gesellschaft vorherrschen, die eben so sind. Ja, und dann geht man dahin und dann schüttet man quasi alles aus, um so dieses Neue,
was ja eben auch sehr damit verbunden ist. Okay, ich übernehme Eigenverantwortung. Es ist ein Ausdruck auch der Selbstfürsorge, sich mit meinen Themen auseinanderzusetzen, weil mein Leben, mein persönliches Leben dadurch besser wird, aber eben ich auch
auch eine andere Wirkung einfach im Außen habe. Und deshalb mache ich das und nicht, weil ich ein Problem habe und weil ich falsch bin und weil ich nicht gut genug bin oder so was.
Ähm,
ist ja auch Medien immer wieder ein Thema, wo sich jetzt immer mehr auch Menschen der Öffentlichkeit outen, dass sie zum Psychotherapeuten gehen, weil es bestimmte
Themen gibt, wo sie einfach nicht mit klar kommen bzw besser mit klarkommen wollen, als sie es selber alleine schaffen würden. Ich muss da eben gerade an einen YouTuber, den ich gerne anschaue, denken, der eben im Tierschutz ist, der gesagt hat,
es hat mich irgendwann so runtergezogen. Bei aller Liebe der, der auch für seine Arbeit hat.
Und er hat dann gemerkt, okay, er braucht da jetzt Hilfe und das ist auch nicht verkehrt. Und dann haben alle möglichen Leute angefangen. Ja, ich habe auch Psychiater, bin auch beim Psychotherapeuten und ja, ich brauche da auch Hilfe und so, aber dieses auch dieses Bild von Schwäche,
sondern im Gegenteil eben dann auch für die Probleme, die Verantwortung zu übernehmen und zu sagen okay, ich suche mir da von jemanden, der mehr sieht oder einen anderen Blickwinkel reinbringt als
ich Hilfe. Ich glaube, da
ist so im kollektiven Wandlungsprozess auch in der Sichtweise gerade am Laufen.
Ja, doch, das nehme ich auf jeden Fall auch so wahr.
Und ja, das auch die Bereitschaft da ist, auch Geld für in die Hand zu nehmen und
ja wirklich irgendwie dahinter zu stehen. Ja und klar, da ist natürlich immer noch schade, aber so funktioniert halt unser Krankheitssystem, dass es dann halt eine Diagnose braucht, wenn es dann irgendwie von der Kasse bezahlt werden soll. Das habe ich jetzt auch gemerkt, welche in der Schweiz
lebe.
Da sind dann immer viel mehr. Da gibt es dann ja zum Beispiel auch Zusatzversicherungen, also da zahlt man ja seine Krankenversicherung selbst und dann
kommt man dann zum Beispiel schwieriger wird man halt schwieriger eine Zusatzversicherung aufgenommen oder Genauso ist es ja bei Lebensversicherung oder Verbeamtung.
Das ist dann halt irgendwie doch noch auf eine Art
stigmatisiert wird.
Ja, aber das ist halt auch unserem System geschuldet, dass halt auch körperliche Erkrankungen nur bezahlt werden, wenn halt wirklich ein Krankheitswert da ist. Und genauso
psychisch.
Magst du vielleicht noch mal was dazu sagen?
Welche Therapieformen?
Vielleicht auch so für dich besonders auch diese Schnittstelle von dem energetischen zu dem.
Oder bzw vom psychologischen zum energetischen Schaffen. Es gibt ja eben sehr viele verschiedene Therapieansätze. Ich weiß es auch von meiner Schwester. Die macht gerade auch eine psychologische Berater Ausbildung und hat da auch alles mögliche natürlich erlebt. Also ich kenne peripher so ein paar Sachen, Gestalttherapie zum Beispiel oder eben natürlich systemische Therapieformen
angewendet werden, aber da einfach noch mal so ein bisschen Einblick, weil du ja auch vieles kennst und
weiß nicht, mit was du auch jetzt vorrangig arbeitest, auch in deiner Arbeit.
Ja,
ja, genau. Also da würde ich sagen, ist natürlich meine Perspektive schon auch ein bisschen begrenzt. Ich habe eben die drei Jahre bei einer analytischen Tiefenpsychologischen
wöchentlich Therapie gemacht und ich fand das immer wieder enorm,
wie ich da rausgegangen bin und einfach gemerkt habe Boah, es arbeitet so krass wirklich in meinem Energiefeld. Und
sie wusste auch, dass ich selber Energiearbeit mache und sie hat dann irgendwie. Irgendwann hat sie mal gesagt Ach, es ist doch alles Energie. Ich dachte so what?
Und genau da kann ich sagen
oder? Ich meine, was macht sie? Sie macht eigentlich Energie der Sprache. Wir arbeiten ja wirklich nur über Sprache. Wir sind wirklich. Wir haben einmal eine Übung gemacht und ansonsten saßen wir uns einfach gegenüber und haben gesprochen. Und eben hier über Worte und Bilder.
Meine Realität zu verändern. Ja, das finde ich, ist auf jeden Fall super nah an der Energiearbeit und dann auf jeden Fall auch die systemische Therapie. Ich weiß noch, in meinem allerersten Modul in der Ausbildung haben wir eine Übung gemacht, da kannten wir uns eben noch gar nicht. Das war so eine etwas andere Kennenlernübung. Und zwar
saßen wir in einem in einer kleinen Gruppe zu ich weiß nicht, vier oder fünf, und dann haben wir
Eine Person angeschaut und haben überlegt
Was könnte die machen, Wie könnte die aufgewachsen sein? Was sind die Hobbys, Fähigkeiten, was auch immer, Was fällt uns dazu ein?
Und dann haben wir das so gesagt und es war total witzig, weil total vieles gestimmt hat.
Und da dachte ich mir auch Oh krass, das ist eigentlich ja auch super nah an Energiearbeit von von sehen und von spüren. Was ist eigentlich alles schon an Information da?
Genau das fand ich irgendwie auch voll cool. Oder auch Aufstellungsarbeit. Das ist ja auch immer noch die Frage, woher kommt das alles, dass man dann plötzlich irgendwie eine Person.
Also eine Person stellt. Woher kommen mir dann plötzlich diese Gefühle? Emotionen?
Ähm, genau. Also frage ich mich bis heute, wie genau das eigentlich funktioniert.
Und dann Generell würde ich schon auch sagen
So alles Körperbezogene
finde ich auch spannend.
Das
Bezogene,
also alles Körpertherapeutische, wo man eben
zum Beispiel. In der Kunsttherapie
nutzt man ja wirklich Kunst,
um Unterbewusstes
zugänglich zu machen. In der Gesprächstherapie ist die Sprache und in der Körpertherapie ist eben der Körper. Wie bewege ich meinen Körper, wo fühle ich Dinge in meinem Körper? Und auch da gibt es ja super viele
Überschneidungen mit Energiearbeit und Energiestrukturen, die im Körper sind.
Sehr spannend.
Genau. Also mit Verhaltenstherapie kann ich leider nichts zu sagen, weil da habe ich echt wenig Berührungspunkte mit. Und auf der anderen Seite
also entwickelt die sich ja auch immer weiter. Also da ist zum Beispiel auch Achtsamkeit, die da jetzt immer mehr auch mit einbezogen wird.
Ja, genau. Also da gibt es sicherlich auch super, super schöne Überschneidungen.
Ja, also vielen Dank. Ich glaube, wir könnten noch eine Stunde weiterreden.
Die Podcasts für euch so in einem guten Rahmen zu lassen. Und vielleicht
suchen wir uns noch mal ein spezielles Thema oder auch was ihr was ihr sagt. Das würde mich noch mal mehr interessieren. Raus, wo
wir dieses Gespräch dann noch mal vertiefen können in einer weiteren Folge.
Aber von daher. Kathrin Vielen Dank für die Einblicke. Und
es zeigt sich wieder Alles ist Energie und es ist eben immer die Frage, welcher Zugang ist für jemanden auch zu seiner Energie, in seinem Energiesystem, in seinem Leben einfach passend, auch um weiter zu kommen. Und so gut, dass es so viele Menschen gibt und verschiedene Zugänglichkeiten auch sich weiterzuentwickeln. Weil am Ende geht es ja irgendwie auf. Das läuft auf das hinaus, denke ich.
Ja, ich glaube, eine Sache möchte ich gerne noch hinzufügen.
Das dachte ich heute Morgen wieder. Da habe ich eine angeleitete Meditation von Heiko gemacht
und
wo ich einfach wieder gespürt habe. Ja, und deswegen das habe ich auch schon super oft gesagt, aber deswegen fühle ich mich eben auch in der Energiearbeit zu Hause,
weil es so spürbar ist und weil ich so dieses, dieser Sanftmut und dieser innere Frieden und dieses wirklich gefühlte Licht
so, so nährend ist. Und da genau denke ich manchmal in der Psychologie, es ist super schön, dass da immer mehr auch ankommt. Gerade mit Meditation und
Achtsamkeit usw und dass ich ja geglaubt, dass es eben wichtig auch ist, dass es nicht immer nur quantifizierbar gemacht wird geschaut wird okay, und wie
korreliert es jetzt mit unseren physischen Stressoren usw, sondern dass
es nicht zu so einer Entwurzelung kommt, weil eigentlich sind sie ja
auch super alte Traditionen,
sondern dass das eben auch immer mehr mitgemacht wird oder mitgenommen wird und dass das diese eigentlich viel tiefere Qualität auch erhalten wird und transportiert wird. Das ist wirklich auch so mein Wunsch, weil ich glaube, da steckt unheimlich viel drin
und ich denke, die Wirksamkeit eben, wenn man es dann als Gesamtes tatsächlich auch sehen kann, ist halt einfach was anderes. Es ist, weil es dann auch tatsächlich ein Bewusstsein und zwar umfassenden Bewusstsein beruht und nicht eben nur instrumentalisiert wird im Grunde.
Ja,
ja, sehr schöne letzte Worte für diese Folge und dann hören wir uns hoffentlich nächste Woche. Vielen Dank fürs Zuhören und danke an Dich, Kathrin, für den Einblick.
Sehr gern.
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