#136_ Wenn Kinder Unterstützung brauchen

Shownotes

In dieser Episode des Creative Change Works Podcasts sprechen Anja Scheer und Kathrin Herrmann über den achtsamen Umgang mit Kindern und Jugendlichen im therapeutischen Kontext. Wann ist therapeutische Begleitung sinnvoll – und wie kann sie gestaltet werden, ohne jungen Menschen das Gefühl zu geben, sie seien falsch oder müssten repariert werden?

Im Mittelpunkt steht eine ressourcenorientierte Haltung, die Kinder und Jugendliche stärkt, statt sie zu bewerten. Die Folge beleuchtet, wie Therapie zu einem Raum von Integration, Entwicklung und Vertrauen werden kann – für Kinder, Jugendliche und auch für ihre Eltern. Dabei spielen systemische Zusammenhänge, familiäre Dynamiken und die innere Haltung der Begleitenden eine zentrale Rolle.

Themen dieser Folge: Therapie mit Kindern und Jugendlichen: Haltung statt Bewertung Ressourcenorientierte Perspektiven statt Problemfokus Die „Vier-Körbe-Methode“ als praktische Orientierung Scham und Schuld – und wie sie Entwicklung blockieren können Warum Kinder nicht „funktionieren“ müssen Freier Wille, Schutz und Verantwortung im Gleichgewicht Systemische Zusammenhänge: Familie als Teil des Prozesses Therapie als Raum für Integration, nicht als Reparatur Wie Begleitung Selbstvertrauen und innere Stabilität fördern kann

Das nimmst du aus dieser Folge mit: Einen neuen Blick auf Therapie mit jungen Menschen Verständnis dafür, wie stark Haltung den Prozess beeinflusst Konkrete Impulse für einen achtsamen, stärkenden Umgang Warum Unterstützung kein Zeichen von Schwäche ist Wie Entwicklung gelingen kann, ohne Druck und Beschämung

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Seit über 15 Jahren begleitet Anja Sina Scheer mit Creative Change Works Menschen auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität, Erfüllung, innerem Frieden und Erfolg. Unsere energetischen Methoden helfen dabei, tiefgreifende Veränderungen bewusst und nachhaltig zu gestalten. Tausende Menschen haben bereits ihre persönliche Transformation erlebt – bist du bereit für deine?

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Transkript anzeigen

0:01: In unserer heutigen Episode widmen wir uns einem sehr sensiblen und zugleich sehr wichtigen Thema, dem achtsamen Umgang mit Kindern und Jugendlichen im therapeutischen Kontext.

0:11: Wie kann Begleitung gelingen, ohne zu bewerten oder zu problematisieren?

0:15: Wie schaffen wir Räume, in denen junge Menschen sich gesehen fühlen, ohne das Gefühl zu bekommen, sie seien falsch?

0:21: Gemeinsam sprechen wir über Haltung, Verantwortung, freie Entwicklung und darüber, wie Therapie zu einem Ort von Integration, Stärkung und Vertrauen werden kann.

0:30: Herzlich willkommen bei der neuen Episode des Creative Change Works Podcast mit Anjasina Scheer und Katrin Herrmann.

0:38: Wir sprechen in diesem Podcast über Bewusstsein, Entwicklung und energetische Zusammenhänge des Lebens und in jeder Veränderung.

0:47: Schön, dass du da bist.

0:48: Herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Tag.

0:51: Wieder mal mit unserem Creative Change Works Podcast mit der lieben Katrin Herrmann und mit mir Anja Sina Scheer.

0:58: Wir haben in den letzten Wochen wirklich sehr, sehr intensiv über total grundlegende Entwicklungsphasen unseres Lebens gesprochen.

1:06: Und ja, auch die Beziehungen sind ja davon intensiv betroffen.

1:12: Und nachdem das auch an mich in letzter Zeit immer wieder herangetragen wurde und da viele Fragen auch an mich oft gestellt werden, wie gehe ich dann ideal mit solchen Situationen ?

1:23: Haben wir uns entschieden.

1:25: mal einen Podcast zu machen zum Umgang mit.

1:29: Jugendlichen, inwiefern ist therapeutische Begleitung sinnvoll.

1:34: Was für Themen zeigen sich da eben auch?

1:37: Wie können vielleicht Eltern auch entspannt damit umgehen und so weiter.

1:40: Und jetzt gleich mal die Frage an die liebe Katrin, weil sie ja doch häufiger mit Kindern und Jugendlichen.

1:46: zu tun hat, als ich, glaube ich ja ziemlich sicher.

1:51: Und ähm ja, haben ja natürlich schon im Vorfeld ein bisschen Infos zusammengesammelt.

1:55: Und da habe ich einen.

1:58: einen Begriff gelesen, der mich jetzt brennend interessiert.

2:01: Und zwar hattest du den Medaillen gebracht, die vier Körble Methode.

2:07: Auf jeden Fall gerne mal den Zusammenhang.

2:10: genau.

2:11: Also die Frage ist ja, wie kann man eben Kinder zum Beispiel auch einfach stärken?

2:17: Wie kann man einen ressourcenvollen Blick auf sie haben und eben nicht nur so einen Problemzentrierten.

2:23: Und dann gibt es eine ganz schöne Methode, die Vierkörbe Methode.

2:26: Denn oftmals ist es ja so, dass zum Beispiel Eltern kommen und natürlich irgendwie auch ein gewisser Leidensdruck da ist und dann eben das Kind problematisiert wird.

2:37: ähm und der Fokus sehr auf der Problematik liegt und was eben nicht gut läuft.

2:44: Und dann wird eben gesammelt in vier verschiedenen Körben und die Körbe, die sollen auch unterschiedlich groß sein.

2:52: Und dann wird eben erst mal gesammelt in dem größten Korb, was denn eigentlich alles gut läuft und was das Kind ausmacht, was das Kind gut kann und lauter positive Dinge.

3:04: und in dem allerkleinsten Korb wird das gesammelt, was wirklich überhaupt gar nicht toleriert werden kann.

3:12: Und in den dazwischen ja, was auch nicht schön ist, aber wo man irgendwie mit leben kann, so ungefähr.

3:19: Und dann ist eben nicht mehr der Blick von mein Gott, das läuft nicht.

3:24: Und das und das und das, sondern okay, wir konzentrieren uns jetzt auf diese eine Sache oder vielleicht auch zwei, die sozusagen im kleinsten Korb liegen.

3:33: Aber das Kind hört auch mal.

3:36: wow.

3:36: Und da gibt es ja auch ganz, ganz viele positive Dinge in dem großen Korb.

3:42: und das ist immer total spannend, was einfach diese Einladung zur Perspektiv zum Perspektivwechsel schon ausmacht.

3:52: Nicht nur für die Eltern, sondern ja auch für das Kind, wenn es mal hört.

3:56: Mensch, da gibt es ja doch auch ganz viel Positives, auch wenn zum Beispiel zu Hause viel gestritten wird.

4:04: Sehr schön.

4:05: Ich habe mir gerade gedacht, das könnte man, glaube ich auch insgesamt auch in anderen Ebenen.

4:10: gut nutzen.

4:11: Ja, auf jeden Fall.

4:12: Also das lässt sich auf jeden Fall auch irgendwie in Teams oder genau.

4:17: Partnerschaft.

4:21: Nie machst du den Zahnpasta Deckel zu.

4:28: Ja.

4:30: Nee, auf jeden Fall eine hilfreiche Methode.

4:33: Ich denke, das kann der eine oder andere bestimmt auch gut nutzen.

4:39: sehr schön.

4:41: ähm Wie wie ist denn da deine Einschätzung?

4:43: Hast du den Eindruck, dass die Therapiefreudigkeit der Menschen zunimmt?

4:49: Jetzt auch was Kinder und Jugendliche angeht?

4:52: Was hast du da eine Ahnung, wie das ist?

4:55: die Therapiefreudigkeit.

4:57: Ja, das heißt, dass Leute bereit sind, in Therapie zu gehen oder eben auch vielleicht teilweise in Therapie zu gehen, wo man sich manchmal denkt.

5:08: Ist das Therapie.

5:10: Würdig.

5:11: aha, ja.

5:13: Ja, ich würde sagen, ähm ich bin ja noch nicht so lange im Business.

5:17: Ich kann jetzt keine, ja ähm erheben.

5:24: ähm Also, ich denke, dass irgendwie schon Diagnosen irgendwie eine wichtigere Rolle ein, so gerade irgendwie mit ADS oder ADHS oder Autismus und so weiter und so fort.

5:39: ähm und Therapiefreudigkeit.

5:44: Ja, finde ich irgendwie schwierig.

5:46: Ich hab ja in der Kinder und Jugendpsychiatrie gearbeitet.

5:48: Und da waren schon auch einfach viele, die halt untergebracht wurden.

5:53: Also das, was dann wirklich Zwangskontext war, die gar nicht freiwillig Therapie gemacht haben, sondern mussten.

6:02: ähm und jetzt im ambulanten Bereich, wo ich eben nur frei mit freiwilligen ähm Menschen arbeite, ähm erlebe ich das schon auch immer wieder, dass eigentlich keine Motivation da ist, so.

6:18: OK.

6:19: Ja.

6:20: Das heißt aber, dann werden die Kinder hingeschleppt?

6:23: Ja, die werden oftmals geschickt, ja.

6:26: aha, OK.

6:27: Muss man hier kurz mein Licht nochmal ein bisschen einstellen.

6:33: Ich werde geblendet.

6:35: so.

6:37: Ja.

6:39: Genau.

6:39: Also gut, ich muss dazu sagen, ich arbeite ja in der Schweiz und da ist der Mittwochnachmittag frei, ähm ohne Schule schulfrei und dann am freien Nachmittag eben zur Therapie gehen zu müssen, kann ich mir schon vorstellen, dass sich das ein bisschen wie Bestrafung anfühlt.

6:55: Ja.

6:56: Ja.

6:59: ähm und im Erwachsenenbereich, muss ich sagen, erlebe ich es anders.

7:02: Da habe ich schon das Gefühl, also jetzt nicht nur irgendwie bei den Menschen, die zu mir kommen in Psychotherapie, sondern auch im Freundes und Bekanntenkreis, dass da eine sehr große Erfreulichkeit also zu sehen ist.

7:16: Und ja, also diese Beschäftigung mit sich eben auch über Instagram, Bücher, Workshop Besuche und sonst was finde ich schon sehr.

7:28: zunimmt und zugenommen hat.

7:31: Ja, das glaube ich auch.

7:33: Ja.

7:34: Ja, ich fand es ganz interessant eben auch jetzt im Kontext mit Kindern ähm Weil ich sehe es schon immer so ein bisschen, ähm, dass so die die Normung.

7:46: ja trotzdem immer wieder eine große Rolle spielen.

7:48: Das heißt, dass man sagt, OK, und was ist normal bei einem Kind und war auch so ein bisschen mit dem Hintergrund, wie gesagt, dann machen wir nochmal eine Podcastfolge zu.

7:57: ähm wo einfach der Wunsch danach ist, dass eben das Kind Jugendliche gut funktionieren, dass alles gut läuft.

8:08: Das ist ja auch prinzipiell auch ein Ausdruck von Fürsorge auf der einen Seite, aber halt auch gerade.

8:17: immer wieder so das Ding, dass es in die Werte, die die Eltern selber auch vertreten, gut mit reinpassen sollte und dann ja häufig alles, was da abweicht, dann auch hinterfragt wird und eben teilweise einfach auch die Strukturen verunsichert.

8:33: Und ich könnte mir vorstellen, dass er auch da auch jetzt, wenn du mit Kindern und Jugendlichen diesbezüglich arbeitest, wahrscheinlich doch der systemische Kontext oft eine große Rolle spielt.

8:44: Ja, absolut.

8:46: und genau das wird eben auch oftmals erlebt, dass dann irgendwie so auch vor dem Kind oder vor dem Jugendlichen.

8:55: ja irgendwie schon fast geschumpfen wird, dass es eben nicht.

9:01: sich nicht richtig verhält und dies und das anders machen sollte.

9:05: Und erst letztens hatte ich eine total tolle Familie da, die dann immer wieder.

9:11: Da haben die Eltern immer wieder gesagt Ja, ist es okay, wenn ich das so sage, stimmst du mir dazu?

9:16: Und dann ist mir das aufgefallen, weil das erlebe ich total selten, dass eben wirklich auch so die Perspektive des Kindes mitgedacht wird und wie sie, wie das sich gerade fühlt, wenn über es gesprochen wird, so ähm oftmals ist es eben schon so ja, so eine Beschämung auf eine Art.

9:35: Und das war zum Beispiel auch ähm in einem Seminar, das ich letztens gemacht habe, gerade zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

9:43: Da da meinte die Dozentin auch ja auch schon Jugendliche ab 16 darf man gern mit dem Nachnamen ansprechen.

9:49: Das gibt denen auch nochmal eine ganz andere Stellung vor ihren Eltern, so.

9:53: eben auch an diesen Erwachsenen Teil zu appellieren und die Identität, die sich ja da auch gerade am Formen ist, so Na es erdet halt diesen Anteil dann auch nochmal, ge?

10:08: mhm Ja.

10:10: Also ich finde schon, dass da auch Haltung einfach eine ganz, ganz große Rolle spielt.

10:15: Ja.

10:17: Genau.

10:18: Und was ich auch total schön finde, ähm es gibt eine Methode, ähm wo, also eher so in die Arbeit mit Kindern geht, ähm wo eben auch Probleme ähm versucht werden, zu reframen, dass sie eben keine Probleme mehr sind, sondern dass halt irgendeine Fähigkeit noch nicht gelernt wurde.

10:39: Und dann überlegt man gemeinsam.

10:41: Ja.

10:41: Okay, was für eine Fähigkeit könnte denn da gelernt werden?

10:44: Und das darf das Kind dann selber benennen.

10:47: Kann dann irgendwie Mister Cool sein oder was auch immer.

10:51: ähm oder vielleicht auch irgendwie mit einem Superheld oder einer Superheldin oder sonst irgendwas gekoppelt werden.

10:57: Und dann wird eben auch die Familie oder auch Freundeskreis mit einbezogen, eben zur Unterstützung zur Ausbildung dieser Fähigkeit.

11:10: Und dann verändert das nämlich auch einfach so diesen Problemkontext.

11:15: zu einem Unterstützungskontext und dann wird irgendwie gemeinsam.

11:21: was Neues gelernt.

11:23: Ja, ist ja auch echt ganz cool, eben im Hinblick auch auf diese ganzen, ähm auch systemischen oder familiären oder ähm gesellschaftlichen Muster.

11:35: Das heißt, dass dann quasi die die direkt angrenzenden gesellschaftlichen Strukturen.

11:41: tatsächlich mitwachsen, weil das ja auch eine andere Perspektive auf die Problematik wirft, auch so im Hinblick auf Offenheit in der Kommunikation und eben auch positive Kommunikationen dann in allen Richtungen letztlich, weil das glaube ich, ähm.

12:02: ist ja oft auch 11 große Schwierigkeit, wenn du.

12:07: wenn du eine Familie hast, wo es eben mit dem Kind oder Jugendlichen Schwierigkeiten gibt und das dann auch noch im Umfeld dann teilweise immer noch so breitgetreten wird, also bewertet wird und abgewertet wird.

12:20: Und dann entsteht so dieses große Thema Scham, dass, ähm.

12:25: ist eine sehr, sehr bindende Energie.

12:28: Cham Schuld hängt ja oft zusammen.

12:31: Und das wiederum blockiert ja ganz, ganz viel.

12:34: Also Schuld ist ja eben gerade auch im Hinblick auf Eigenliebe extrem schwierig.

12:40: Und für Grundveränderungen einfach auch im im Leben ist halt Eigenliebe eine ganz, ganz wichtige Basis.

12:48: Und wenn das dann über solche Wertungsstrukturen ähm quasi gehemmt wird, dann kann das halt echt auch nach nachhaltiger Probleme geben.

12:59: Und ich denke auch gerade eben mit dem Thema Therapie und auch gerade in dem Alter, wo man ja eigentlich dazugehören will.

13:07: Also Jugendliche suchen ja auch nach einer gewissen Form der Zugehörigkeit.

13:11: Und das beginnt ja schon im Kindheitsalter eben wenn wenn so Kindergarten Schule, wo halt dann auch ein eigenes soziales Umfeld gebildet wird.

13:22: und die Frage der Identität der Zugehörigkeit stattfindet und dann dieses sich mehr von den Eltern vom Elternhaus auch ablösen auch stattfindet.

13:31: Und wenn dann eben ähm immer das Problem sozusagen beim Kind oder Jugendlichen nur gesehen wird, wo dann eben ja, jetzt ist es sowieso schon so schwierig und ich komme sowieso schon nicht klar.

13:45: Und dann bin ich auch noch schuld an einem.

13:47: Und dann muss ich auch noch zur Therapie.

13:49: Und dann wird mir da vielleicht auch noch gesagt, was ich alles zu fühlen habe und zu machen habe.

13:53: Und da finde ich das total schön, diese Herangehensweise, wo es ja dann genau eigentlich tatsächlich super reframed wird.

14:01: Und zwar nicht nur inhaltlich, sondern auch vom gesamten Verhalten zu.

14:06: Ja.

14:07: Doch, finde ich auch.

14:12: Ja gut.

14:14: Es braucht auch.

14:15: Ich sage, es klappt mal mehr, mal weniger gut, weil es braucht dann auch eine gewisse Kreativität.

14:21: Ja, klar.

14:21: Und das kann ich mir vorstellen, dass es nicht überall so gleichermaßen.

14:30: Leute das.

14:33: Ja.

14:35: ähm Jetzt habe ich den Faden verloren.

14:38: Ich wollte dir eigentlich eine Frage stellen.

14:42: Wenn dich die Themen dieser Folge tiefer interessieren und du mehr über unsere Arbeit erfahren möchtest, findest du alle Informationen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf www.creativechangeworks.com.

14:55: Dort kannst du auch sehr gerne ein unverbindliches Beratungsgespräch mit uns vereinbaren, herauszufinden, welche nächsten Schritte für dich stimmig sind.

15:04: Wir freuen uns auf dich.

15:10: mm ist ähm was vielleicht noch mal ganz interessant wäre, was Therapie eigentlich aus deiner Sicht.

15:26: eigentlich bedeutet, weil ich glaube, das ist ja auch mit ein Begriff.

15:30: Ne, wenn du sagst.

15:31: Okay, du schickst ein Kind zu einer Therapie oder zu einem Psychologen.

15:37: Das ist ja auch noch was, was einfach auch in der Kollektivenergie verknüpft ist.

15:42: Eben jetzt die jüngere Generation, wie du schon gesagt hast, hat da vielleicht weniger, noch die.

15:50: diese festen Bewertungen.

15:52: Und da ist mehr Offenheit, aber jetzt auch gerade trotzdem, wenn man ein paar Jährchen zurückgeht.

15:59: ist es vielleicht noch ein bisschen anders verhaftet.

16:03: Ich weiß früher, also in meinem Alter, so auch im jugendlichen Alter noch.

16:09: Da wird dann immer gesagt Ja, der muss in die Klapse.

16:12: Also so dieses klassische und das hat alles, was quasi eben auch nicht in diese Normstrukturen reingepasst hat.

16:19: Da ging es dann immer .

16:21: Ja, der hat nicht alle Tassen im Schrank.

16:23: Der muss in die Klapse.

16:24: Der ist nicht normal.

16:25: Der passt dann nicht rein.

16:27: Und der muss zur Therapie und ähm.

16:32: Es war sehr negativ behaftet.

16:34: Und deshalb wäre die Frage Was würdest du sagen?

16:37: Macht Therapie denn im Eigentlichen aus?

16:41: Und.

16:43: Was ist eigentlich die Ausrichtung da drin?

16:46: weil eben dieses, glaube ich.

16:48: Und das war auch so ein bisschen das, wo wir gesagt haben, deswegen den Podcast nochmal zu machen.

16:52: Es geht ja nicht darum, dass jemand kaputt ist.

16:56: und nicht funktioniert und deshalb muss er zur Therapie, dann wieder ganz zu werden, weil das kann ja manchmal auch das Bild sein, was was gezeichnet wird.

17:07: mhm Ja.

17:09: Ja.

17:10: Also, ich glaube so das Lehrbuch würde jetzt sagen Therapie verändert das Erleben und Verhalten eines Menschen.

17:20: Ich persönlich finde eigentlich so das Wort Integration ganz stimmig und also ganz spontan jetzt gesprochen und schon auch so ein.

17:33: vollkommen werden.

17:35: Also, ich glaube, das schon auch zum Beispiel Kinder ähm Erfahrungen mitbringen, die integriert werden müssen.

17:46: Und ähm 11 Erleben von okay.

17:49: Und all das, was ich zum Beispiel spüre, darf da sein und all das, was ich erlebt habe.

17:55: Und, ähm, ich bin gut, so wie ich bin, dass das eben diese dieses Gefühl von Vollkommenheit schafft.

18:04: Und da würde ich irgendwie schon sagen, dass es eigentlich so unabhängig von Alter auch ist.

18:09: Das ist zumindest meine Sichtweise.

18:12: Und Ja.

18:15: Also könnte man eigentlich auch sagen, es ist ein Raum, in dem Heilung möglich wird, von dem, was eben noch nicht Heil ist, wo das integriert werden kann, was noch nicht integriert ist, aber wo auch das erkannt werden kann, was eben hilfreich ist, auch für die Zukunft dadurch.

18:32: Also es ist ja auch was, wo viel Erkenntnis.

18:36: letztlich auch drausgezogen wird, was eben dann auch für die Zukunft verändert.

18:42: mhm Ja.

18:45: Gut gesagt.

18:47: und ja, natürlich meine persönliche Perspektive, welche auch einfach die Weiterbildung macht zur systemischen Psychotherapeutin und das halt auch einfach in meinem täglichen Arbeitsleben so miterlebe, dass nun mal Kinder einfach ja noch viel mehr verankert sind, auch in ihrem Familiensystem und dass das halt einfach auch mit bedacht werden muss und dass, wenn möglich, ähm.

19:15: Eben nicht nur mit einem Kind gearbeitet wird, sondern auch mit dem Familiensystem.

19:21: und dann dieser Raum sich eben auch ausweiten darf.

19:24: Ja.

19:25: da vielleicht noch gleich mal eine Brücke zu einem zu einer nächsten Folge, weil da ja oft auch glaube ich bei den Eltern auch so oft bei den Müttern noch mehr, aber kann natürlich genauso Vater auch betreffen.

19:43: ähm, der Druck, es richtig machen zu wollen.

19:46: Und wenn dann eben irgendwas beim Kind nicht funktioniert, wie man meint, es müsste funktionieren, dann halt der Stress eigentlich bei den Eltern oft schon wieder liegt und das dann reparieren zu wollen.

19:59: und da dann eben auch wieder so diese Scham Schuldschleife nachzuverfolgen ist.

20:06: Und ich glaube auch da ist es sinnvoll in dieser Zeit auch dieses ganze Thema.

20:13: Was ist eigentlich die Verantwortung als Eltern?

20:17: Was ist wirklich das, wie man Eltern sein auch füllen kann und füllen sollte?

20:23: Und wo ist es auch noch mit Dingen gefüllt, die da vielleicht gar nicht so reingehören.

20:28: die passen.

20:29: Ja, das ist auch auf jeden Fall ein sehr wichtiges Thema, ja.

20:33: Ja, da werden wir auf jeden Fall noch mal länger zu sprechen.

20:38: den Best diesen Podcast.

20:43: Ja.

20:46: Ja, aber ich glaube, das ist vielleicht ganz schön so, ähm, mit der Perspektive, dass Therapie einfach auch 11 anderes Bild bekommt.

20:56: Und eben dann ist es ja egal, auf welche Weise, aber es geht immer darum, dass eben diese Anteile, wo noch nicht klar ist, was was soll ich jetzt damit und wie kann ich mit dem umgehen tatsächlich einen Platz bekommen und integriert werden können und eben dann auch zu einer Perspektivveränderung für die Zukunft führen.

21:13: und eben auch die Möglichkeit zu heilen, eben in Bereichen, wo eben im Alltag, das nicht immer der Fall ist.

21:21: Ja.

21:23: Genau.

21:25: Ja.

21:26: Würdest du denn ähm also weil du arbeitest ja auch mit Kindern und Jugendlichen und auf jeden Fall schon länger als ich.

21:33: Was würdest du denn noch sagen?

21:34: Was ist so deine Quindessenz auch in der Begleitung von Ihnen?

21:43: Also ähm ich sehe es auch so, dass da ganz oft eben dieser Ansatz auch eben mit der Familie zu arbeiten und ähm eben auch zu schauen.

21:54: Wo sind die systemischen Prägungen?

21:57: Was kommt eben auch aus dem Umfeld.

22:00: Weil da halt viel ungefilterter ausgelebt wird, wo bei Erwachsenen das halt sehr viel mehr in Schach gehalten wird und ähm deshalb das mit einzubeziehen, finde ich wichtig.

22:15: Und Ich finde es auch eben Ihnen Ihr Licht bewusst zu machen.

22:21: Sie wirklich erleben zu lassen, ähm was Sie in sich tragen.

22:26: ähm die Freiheit zu erden, das Bewusstsein einfach auch auch gerade finde ich immer ganz wichtig, auch eine Brücke zu bauen, auch über diese Phase hinaus, weil oft ist es ja so, wenn man mit zehn, 12 oder sowas.

22:47: in dann zum Beispiel in in eine Behandlung kommt oder von den Eltern geschickt wird, weil irgendwas nicht läuft, dann ist ja eben auch so Boah, und dann ist das riesig.

22:55: Und dann ist das jetzt gerade total präsent.

22:57: Und, dann weiß man manchmal auch gar nicht.

23:00: Aber was soll ich jetzt da überhaupt und wozu und, Es ist alles noch so ein bisschen unstrukturiert.

23:06: Und ich finde aber, man kann da wirklich schon ganz, ganz viel auch für die Zukunft mitgeben.

23:13: jetzt auch gerade in der Energiearbeit auf eine Weise, die halt nicht immer unbedingt nur verbalisiert werden muss, sondern die halt über die Energie auch wirkt.

23:23: Und wo ich sage, da kann man wie die Lichtsamen, die schon in.

23:28: den Kindern drin sind.

23:30: düngen und nähern und hegen und pflegen.

23:35: Und es ist super schön, wenn man dann sehen kann, wie das sich über die Zeit öffnet.

23:42: und halt einfach ein ganz anderes Selbstbewusstsein dadurch auch stattfindet und eine ganz andere Freiheit gelebt werden kann und eine ganz andere Entfaltung tatsächlich stattfinden kann.

23:52: Das finde ich super schön.

23:55: Ja, das klingt auch super schön.

24:00: Warum gibt es eigentlich noch keine Aur Arbeit für Kinder?

24:02: Frage ich mich da gerade.

24:07: Keine Ahnung.

24:13: Ja, das ist ein jahrelanges Zitthema.

24:20: Aber wie gesagt, ich glaube tatsächlich, wenn das sich in den Schulen über Jahre etablieren würden, dann hätten wir wirklich ganz andere Gesellschaftsstrukturen in sehr kurzer Zeit.

24:35: Das wäre cool.

24:36: Das wäre cool, stimmt, ja.

24:39: Aber Wer weiß, wir sind dran.

24:47: Ja, dann vielen lieben Dank fürs Zuhören.

24:50: Heute mal ein bisschen eine andere Folge, aber ich fand es super spannend auch Katrin, dass du mal so ein bisschen da die Erfahrung noch intensiver geteilt hast, auch aus diesen ganzen Ansätzen.

25:01: Und ich glaube, da war auch einiges Gutes, was man auch in der Praxis gut mal anwenden kann, auch für die Eltern, die zugehört haben, vielleicht und ähm von daher eben auch anders, es auch zu verkaufen.

25:14: Manchmal ist es ja auch eine Frage des Verkaufens.

25:17: Genau.

25:19: Und es ist ja super schön auch, dass heutzutage die Offenheit da ist, eben auch Unterstützung und Hilfe von außen zu nehmen.

25:27: wenn man selber nicht weiter weiß und dass es eben auch keine Schwäche ist, sondern tatsächlich auch eine Stärke ist, es dann einfach dazunehmen, wo es da ist.

25:36: Ja.

25:38: Von daher Wünschen wir euch jetzt einen schönen Tag und hoffentlich bis nächste Woche, macht es gut.

25:46: Danke fürs Zuhören und fürs Mitgehen in dieser Folge.

25:50: Vielleicht nimmst du ein paar Gedanken, eine Perspektive oder Impulse mit in deinen Alltag.

25:56: Wir hören uns beim nächsten Mal im Creative Crocks Podcast.

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