#132_Kindheit & Pubertät

Shownotes

Kindheit und Jugend sind mehr als nur „Vorphase zum Erwachsensein“. Hier entstehen Werte, Selbstbild, Beziehungsmuster – und die ersten großen Fragen: Wer bin ich? Wo gehöre ich dazu? Was ist richtig für mich?

In dieser Folge sprechen Anja Scheer und Kathrin Herrmann über: ihre eigenen Kindheitserinnerungen

  • Spiel, Bewegung, Neugier und Fantasie
  • Entwicklung aus psychologischer Sicht
  • energetische Dynamiken in Kindheit und Jugend
  • Nachahmung, Loyalität und erste Wertebildung
  • Pubertät als Phase von Identität, Körper und Selbstbild
  • Sexualität, Selbstannahme und Gruppendruck

Das nimmst du mit:

  • Warum Spiel und Bewegung essenziell für Entwicklung sind
  • Wie Kinder durch Nachahmung lernen
  • Warum Loyalität zu Eltern so tief wirkt
  • Was in Pubertät energetisch und psychisch passiert
  • Warum Selbstbild und Körperwahrnehmung zentrale Themen werden
  • Wie gesellschaftlicher Wandel junge Menschen heute anders prägt

Warum jede Zeit ihre eigenen Herausforderungen hat

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Seit über 15 Jahren begleitet Anja Sina Scheer mit Creative Change Works Menschen auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität, Erfüllung, innerem Frieden und Erfolg. Unsere energetischen Methoden helfen dabei, tiefgreifende Veränderungen bewusst und nachhaltig zu gestalten. Tausende Menschen haben bereits ihre persönliche Transformation erlebt – bist du bereit für deine?

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Creative Changeworks Podcast gemeinsam

00:00:00: mit der lieben Anja, Sina Schaer und mir. Kathrin Herrmann

00:00:00: Ja, wir sind in der zweiten Episode angelangt in unserer Lebensphase und möchten

00:00:13: heute über die Phase der Kindheit und Pubertät sprechen.

00:00:00: Und da dachten wir uns um einen kleinen Einstieg zu machen. Liebe Anja,

00:00:00: was sind denn drei Dinge, die du mit deiner Kindheit verknüpft?

00:00:00: also was ich sehr intensiv an Erinnerung trage aus dieser Zeit und das ist auch was,

00:00:00: was nach wie vor in mir sehr lebendig ist, ist wirklich ein großer Tatendrang. Also

00:00:39: das hat dich wirklich als Kind schon wo ich immer Was kann ich machen, was kann ich

00:00:44: machen? Das kennen viele, glaube ich, auch noch. Vielleicht aus der Erinnerung. Oder

00:00:48: die Eltern können es gut erzählen. Für mich war es schlimmste Langeweile und

00:00:52: etwas, wo ich keine Möglichkeit hatte, irgendwas

00:00:55: vorwärts zu bringen. Ich war auch immer viel draußen unterwegs und habe irgendwie

00:01:00: immer irgendwelche Projekte initiieren wollen und irgendwas anregen wollen, dass

00:01:05: alle an einem Strang ziehen und jetzt irgendwas bewegen. Und da sind halt dann so

00:00:00: Aufräumaktionen von Spielplatz oder

00:00:00: wir haben halt auch oft so Geschichten nachgespielt, wo wir dann aufs Garagendach

00:01:18: geklettert sind und wir haben gespielt, dass wir verfolgt werden und wir mussten

00:01:21: irgendwie die Bösen überwinden und überlisten. Das ist echt so was. Also diese Abenteuerlust

00:01:29: und dieses wirklich so vorwärts gehen und was bewegen, das ist echt eine sehr, sehr

00:01:34: intensive Erinnerung für mich. Aus der Kindheit

00:01:37: dann

00:01:38: tatsächlich auch ein.

00:01:41: Wirklich, Ich hatte immer so so ein tiefes Gefühl von

00:01:45: Verbundenheit auch mit dem Leben und somit dem großen Ganzen. Und eben ich war wahnsinnig

00:01:51: wissensdurstig und auch das habe ich mir tatsächlich sehr beibehalten. Also ich.

00:01:56: Ich habe mich auch ständig mit irgendwelchen Themen beschäftigt, zum Beispiel das

00:01:59: Universum oder die Ägypter. Also ständig irgendwie nach Input suchen und wissen wollen

00:02:06: und so so richtig eintauchen in verschiedenste Aspekte des Lebens und so richtig

00:02:12: tief gehen wollen. Das hatte ich zum Beispiel als Kind auch schon ganz, ganz intensiv

00:02:16: und ich kann mich da gut erinnern

00:00:00: in der Nachbarschaft.

00:00:00: Ein befreundeter Junge. Wir sind dann oft wir hatten dann so in den 90er Jahren war

00:02:23: das ja sehr beliebt, dass man sich gegenseitig an den Wochenenden zum Raclette Essen

00:00:00: eingeladen hat. Und dann

00:00:00: haben die Eltern quasi keine Ahnung. Wein getrunken und wir sind rausgegangen, haben

00:02:33: uns aufs

00:02:34: Mülltonnenhäuschen gesetzt, haben in die Sterne geschaut und wirklich krasse philosophische,

00:02:39: Philosophische Gespräche geführt und ich muss auf jeden Fall in der Grundschule oder

00:02:43: so gewesen sein. Aber das weiß ich, dass es auch sowas was

00:00:00: also so dieses in die Tiefe gehen wollen und erkunden wollen und alles so aus einer

00:00:00: tiefen Verbundenheit. Das hatte ich auch und

00:02:54: ich habe echt immer sehr, sehr gerne gelacht und war schon

00:02:59: auch immer

00:02:59: auch in der Schulzeit definitiv eine, die oft den Unterricht gestört hat. Einfach

00:03:04: aufgrund dessen, dass ich halt voll die Lachflash bekommen habe, weil ich halt einfach

00:03:08: auch eine sehr rege Fantasie hatte und den Lehrern manchmal zu genau zugehört habe

00:03:13: und es dann teilweise super ulkig fand. Die fanden es natürlich nicht immer so lustig.

00:03:17: Aber

00:03:18: ja, Lachen ist definitiv auch

00:03:20: eine Qualität gewesen, die ich sehr intensiv als Kind gelebt habe. Wie schaut es

00:03:24: denn bei dir aus?

00:00:00: Ja, sehr schön.

00:00:00: Also.

00:03:26: Mir kam auf jeden Fall als allererstes Freundschaft, weil ich

00:03:31: als Kind einfach richtig gute Freundinnen hatte und gefühlt jeden Tag mit denen nach

00:03:36: der Schule oder auch schon nach dem Kindergarten gespielt habe. Und die Wochenenden

00:03:40: haben wir jedes Mal beide Nächte übernachtet und

00:03:44: sind teilweise auch zusammen in Urlaub gefahren. Also das war einfach sehr, sehr

00:03:47: intensiv und sehr sehr schön, fast schon geschwisterlich.

00:03:51: Dann würde ich sagen spielen. Also

00:03:54: einerseits bin ich aufgewachsen in einer Wohngegend, wo gerade ganz viele junge Familien

00:04:01: gebaut haben und wir waren, glaube ich manchmal bis zu 20 Kinder und haben im Sommer

00:04:05: draußen

00:04:06: Verstecken gespielt. Also das war einfach so ein Paradies, wenn ich da jetzt dran

00:04:10: denken.

00:04:11: Und

00:04:12: ja, es gab auch irgendwie nie Langeweile, weil dann war halt klar, okay, dann gehe

00:04:15: ich irgendwie zu. Demnach war oder der Nachbarin und Klingel halt und frage ob wer

00:04:20: mit rauskommen spielen möchte. So, und

00:04:23: genau das war auf jeden Fall richtig cool und wir hatten einen Barbiceller. Das heißt,

00:04:27: wir hatten zwei ganze Räume im Keller nur für Baby. Krass.

00:00:00: Da waren wir auf jeden Fall

00:00:00: auch stundenlang.

00:04:35: Das weiß ich doch jetzt, wo du es sagst. Das war

00:04:37: ja

00:04:38: was.

00:04:38: Jetzt erzähle ich

00:04:39: ja. In der fünften Klasse haben wir dann ein Ritual gemacht und haben dann die Barbies

00:00:00: sozusagen verabschiedet, weil wir dann entschieden haben, wir sind jetzt cool und

00:04:49: wir werden jetzt jugendlich.

00:04:50: Diese Phase ist vorüber.

00:00:00: Ja, ich werde jetzt nur, wo du es erwähnt hast, dieses darf die Anja rauskommen zum

00:00:00: Spielen. Dieses

00:00:00: Klingeln an der Haustür und dann darf der rauskommen.

00:00:00: Das war jetzt gerade wieder so eingefallen, weil

00:05:03: genau dieser Satz den habe ich echt schon lange nicht mehr gehört. Aber

00:05:07: das kann ich auch noch erinnern.

00:05:08: Ja, witzig. Und

00:05:09: ja, als letztes würde ich schon auch sagen,

00:05:12: so diese Neugierde und

00:05:15: draußen irgendwie auch Dinge zu entdecken. Also wir waren schon auch einfach super

00:05:18: viel draußen, waren manchmal im Wald oder

00:05:22: sind irgendwie einfach so,

00:05:23: wir hatten super viel Freiheit

00:05:25: und

00:05:26: ich bin auch sehr tierverbunden aufgewachsen, würde ich sagen.

00:05:29: Genau. Bin ja auch deswegen irgendwie früh Vegetarierin geworden und

00:05:33: ja und das auch in Verbindung mit dem Körper. Also auch so ich war irgendwie in hab

00:05:39: sieben Sportarten gemacht und ständig irgendwie so on the run

00:05:43: und unterwegs

00:05:44: sehr voller Energie.

00:05:46: Ja, schön. Kann ich.

00:05:47: Kann ich fühlen?

00:05:48: Ja.

00:05:48: Und was würdest du sagen von diesen Zeiten? Was? Was ist da noch in dir jetzt so

00:05:53: präsent?

00:00:00: Also auf jeden Fall immer noch so die Freude an Bewegung. Und witzigerweise auch

00:00:00: immer mehr wieder am Spielen. Also ich habe das Gefühl, das ging irgendwann so ein

00:06:04: bisschen unter, so in meiner Jugendzeit und auch während dem Studium und jetzt in

00:06:10: den letzten ein, zwei Jahren habe ich das auch wieder voll entdeckt

00:06:13: Und

00:06:14: jetzt erst am Freitag haben wir einen Spieleabend gemacht und ich fand es total cool.

00:06:18: Genau.

00:06:19: Und witzigerweise arbeite ich auch jetzt wieder mit Kindern

00:06:22: und Jugendlichen

00:06:23: und habe da so Handpuppen, mit denen ich dann eben auch Rollenspiele mache. Und das

00:06:27: macht mir auch total Spaß. und da kommen sie ganz andere Fähigkeiten raus.

00:06:31: Es ist enorm.

00:06:32: Es ist so lustig, weil meine Schwestern hatten

00:06:36: letztes Jahr einen runden Geburtstag und wir haben machen. Also ich habe zu meinem

00:06:41: runden Geburtstag quasi auch da haben sie eine Kinderaufführung, die wir damals einstudiert

00:06:47: haben, nachgespielt. Total witzig

00:06:50: und haben dann ein Video gemacht und mit ganz viel Grüßen usw und wo wir halt für

00:06:56: meine eine Schwester überlegt haben, was wir machen sollen, haben wir gesagt das

00:00:00: wäre voll cool die

00:00:00: Kasperltheater Puppen wieder rauszukramen. Und leider dachten wir sie wären weg.

00:07:06: Und ich habe jetzt irgendwann im Herbst noch mal bei mir aufgeräumt und dann habe

00:07:10: ich sie wiedergefunden und ich habe mir gedacht Wie cool ist das denn?

00:07:14: Oh,

00:07:14: wie schön. Ja,

00:07:15: weil die einfach also weil ich meine, es waren schon coole Sachen und ich

00:07:20: auch. Das kann ich total fühlen. Weil ich nämlich tatsächlich auch. Ich habe jetzt

00:07:23: jahrelang überhaupt keine Lust gehabt auf Spielen und Silvester haben wir tatsächlich

00:07:28: einen Spieleabend gemacht und ich hatte voll den Spaß und war voll drin.

00:07:32: Und eben, ich bin ja auch ein großer Fan der Escape Games,

00:07:35: weil ich auch so denke jetzt, wenn wir drüber reden, das ist schon so diese Geschichte

00:07:39: wie früher. Da haben wir es uns halt ausgedacht. Und so wird es halt vorgegeben.

00:07:43: Aber das ist schon was, was auch irgendwie schon immer da war.

00:07:46: Ich habe schon immer auch Krimis gelebt und

00:07:49: wollte immer irgendeine Gruppe, die Verbrechen aufdeckt. Also so TKKG und so haben

00:07:54: wir immer nachgespielt.

00:07:55: Anja, die Detektivin.

00:07:57: Ja, cool. Tja, man kann seinen sechsten Sinn ja auch anders nutzen, gell?

00:08:00: Genau.

00:08:01: Na ja, aber eben

00:08:02: jetzt.

00:08:02: Wir hoffen, dass du auch als Zuhörerin Zuhörer auch solche Erfahrungen in dir

00:08:08: gemacht hast. Und wir wollten eben so ein bisschen wachkitzeln, was vielleicht eben

00:08:13: auch in der Kindheit Tolles war. Es war nicht immer alles toll, aber es gab eben

00:08:17: auch so ganz spezielle Lichtpunkte und das waren jetzt definitiv auch für mich so

00:08:22: totale Lichtpunkte. Auch aus der Kindheit, wo ich sage, das habe ich geliebt. Und

00:08:26: eben daher auch die Frage schon an Katrin Es ist auch etwas, was jetzt immer noch

00:08:31: da ist und ich glaube, du bist ja immer noch sehr gern mit deinen Freundinnen unterwegs.

00:08:35: Ja, genau, das dachte ich auch schon. Ja.

00:08:37: Dafür bin ich auf jeden Fall auch sehr dankbar, dass ich

00:08:40: so viele tolle Freundinnen habe. Ja, und alle spielen auch sehr gern.

00:08:44: Genau. Und jetzt einfach kurze Überleitung eben zum Thema der Kindheitsphase

00:08:49: Wir haben ja in der letzten Folge so bis drei gesprochen und jetzt geht es eben um

00:08:54: die Kindheitsphase und dann auch im Übergang eben ins Jugendlichenalter und eben

00:09:00: die die große Frage Was ist denn energetisch entscheidend in dieser Phase, Was passiert

00:00:00: in dieser Phase? Und es ist auch immer ganz interessant, eben mit Kathrins Background

00:09:11: natürlich. Und du bist ja auch aktiv jetzt gerade in dieser Richtung, eben aus der

00:09:17: psychologischen Sicht. Was sind da so wichtige Pfeiler

00:09:21: an Entwicklung, die in diesen Zeiten des Lebens tatsächlich stattfinden?

00:09:26: Ja, also ich würde sagen,

00:09:27: gut, mit drei Jahren

00:09:29: ist ja sozusagen die Hauptphase, also Entdeckung der Umwelt und auch ganz viel erfahren

00:09:35: mit

00:09:36: den Sinn

00:09:37: schon

00:09:38: nicht abgeschlossen, aber

00:09:39: ein Großteil davon sozusagen schon gut angelegt. Und dann würde ich schon sagen,

00:09:45: es ist natürlich so die Entdeckung des eigenen Ichs,

00:09:48: eine große Phase. So diese bekannte

00:09:51: Trotzphase und irgendwie halt immer mehr hineinwachsen in diese

00:09:55: Selbstbestimmung

00:09:56: und

00:09:57: Zeitvorstellung. Also das Denken zum Beispiel verändert sich auch.

00:10:02: Und dann natürlich irgendwo Schuleintritt. Das ist ja auch noch mal ein riesen Übergang

00:10:06: in eine ganz andere Struktur, wo auch noch mal irgendwie von Sozialkompetenz her

00:10:12: würde ich sagen große

00:10:14: Entwicklungsschritt gemacht wird.

00:10:16: Ja, und dann eben bis rein

00:10:17: ins Jugendalter, wo dann würde ich sagen so Identität und Autonomie ganz prägend

00:10:23: sind,

00:00:00: habe ich erst heute wieder dazu gelesen.

00:00:00: Was mich ja interessieren würde Was ist denn da? Was ist denn mit dieser Trotzphase?

00:10:30: Oder was ist der Hintergrund dieser Trotzphase

00:10:33: jetzt aus der psychologischen Sicht?

00:10:35: Ich würde schon sagen so ich entwicklung und ich Stärkung

00:00:00: und eigener Wille,

00:00:00: das heißt Abgrenzung quasi.

00:00:00: Das heißt eine Form von Abgrenzung, die dann mehr stattfindet

00:00:00: aus dem okay, ich bin in dem eingebettet und werde

00:10:49: mehr zur Eigenständigkeit und muss daher auch meinen eigenen Willen quasi mehr durchsetzen,

00:10:54: den vermeintlichen. Und ich glaube

00:10:56: ja, genau. Und ich glaube schon auch, dass so

00:10:59: überhaupt Emotionsentwicklung, also Kinder kommen da ja schon einfach auch in absolute

00:11:04: Zustände zum Beispiel Und

00:11:06: können sich noch nicht

00:11:08: wirklich selber regulieren, sondern müssen darin einfach ja auch noch begleitet werden.

00:11:12: Und

00:11:13: das halt auch. Da sehe ich einfach super viel umstrukturiert im Hirn und

00:11:18: wächst und sich entwickelt.

00:11:19: Wie dann später in der Pubertät wieder.

00:11:21: Das heißt aber, wir haben ja schon darüber gesprochen. Eben, es ist tatsächlich so

00:00:00: die ersten drei Monate, neun Monate, zwölf Monate machen wirklich einen Unterschied.

00:00:00: Dann haben wir eben 18 Monate. Ist noch mal wirklich eine Schwelle und dann eben

00:11:34: so um die drei Jahre.

00:11:35: Also

00:11:36: so vom 21 36 Monate

00:11:39: sind sehr eng getaktet. Und dann werden aber aus meiner Sicht auch die Zyklen noch

00:11:46: mal ein bisschen länger.

00:11:47: Das heißt die die Zyklen auch in der Entwicklungsdynamik werden etwas länger. Natürlich

00:11:53: passiert trotzdem wahnsinnig viel

00:00:00: in diesen ganzen Phasen. Aber eben, es geht mehr dann ums Ich und dann aber auch

00:00:00: in das okay. Und wie bewege ich mich als Individuum tatsächlich in der Welt? Eben

00:12:06: zu anderen Menschen, die ja eben auch außerhalb des direkten persönlichen Umfeldes

00:12:11: sind. Das ist dann eben so was wie die Kindergärtnerin Erzieherin.

00:12:15: Dann halt später Lehrerinnen, Klassenkameraden,

00:00:00: andere Kindergartenkinder, Freundeskreis bildet sich mehr in die sozialen Interaktionen

00:00:00: werden dann auch wie

00:12:24: Musikerziehung,

00:12:25: frühkindliche Musikerziehung ja auch voll drin.

00:12:28: Ja,

00:00:00: Turngruppen und solche Geschichten,

00:00:00: was man halt so mitmacht.

00:00:00: Was ja eben auch sehr stark zum einen deutlich macht okay, was ist das? Wie fühlt

00:12:37: sich das an? Wo sind Unsicherheiten? Wie wird mit Unsicherheiten erst mal umgegangen,

00:12:41: wo man ja dann auch merkt, manche Kinder sind dann raus, andere sind vielleicht eher

00:12:46: unsicher, ziehen sich eher zurück, müssen halt. Und dann

00:12:49: entwickelt sich tatsächlich so dieser persönliche Ausdruck auch noch mal in einem

00:12:53: viel umfassenderen Sinne.

00:12:55: Und wo aber natürlich auch. Ich glaube schon, diese diese Art des

00:13:01: was vorher quasi aufgenommen wurde, auch im Umfeld und diese Nachahmung und dieses

00:13:07: Mitgehen auch von dem, was, was ihnen vorgelebt wird, auch teilweise deutlich wird.

00:13:12: Mir ist es nur mal so ganz deutlich krass aufgefallen,

00:13:15: wo

00:13:16: da war ich irgendwie am Olympiapark im Sommer einfach so und da habe ich, saß ich

00:13:21: so auf einer Bank und dann habe ich halt die Menschen, die so vorbeigezogen sind,

00:13:24: so beobachtet. Und das war zu krass. Da war wirklich eben so ein 4-jähriger oder

00:13:29: sowas, der anhand vom Vater gegangen ist. Und der ist exakt so gegangen wie sein

00:13:33: Vater. Der hatte genau das gleiche Gangbild, genau die gleiche Verdrehung in der

00:13:38: Körperachse, wie der Vater und mir gedacht habe Wie krass ist das eigentlich?

00:13:43: Und so dieses Ding. Also lernen durch Nachahmung. Und dann probiert man es halt aus.

00:13:47: Und das ist ja auch eben das Spannende. Gerade in dem Alter finde ich das so der

00:13:51: Klassiker.

00:13:52: Die können danach kommen nach Hause und benutzen irgendwelche Worte, die sie irgendwo

00:13:56: aufgeschnappt haben. Eltern sind meistens entsetzt, weil es halt oft Worte sind,

00:14:00: jetzt nicht unbedingt so toll sind, sondern eben genau mit diesem

00:14:03: Ich.

00:14:03: Du

00:14:04: und so

00:14:04: einhergeht und wo ja eben auch tatsächlich noch das ein Nichtbewußtsein von dem was

00:00:00: ist, das hat, das überhaupt für eine Bedeutung letztlich meistens vorhanden ist.

00:14:16: Es ist ja auch so.

00:00:00: Das findet,

00:00:00: glaube ich, im Kinder

00:14:18: Kindergartenalter statt und dann meistens so bis Grundschulalter und ich glaube,

00:14:22: dann lässt es in der Regel.

00:14:23: Gott sei Dank wieder nach. Korrigiere mich, wenn ich da was falsches sage, aber so

00:14:28: auch dieses Auseinandersetzen mit dem Sterben, oder? Und du sollst sterben. Also

00:14:33: was teilweise ja auch den Eltern gegenüber geäußert wird und die Eltern dann völlig

00:14:37: schockiert sind, teilweise aber eben die Frage Können sie das überhaupt ermessen,

00:14:42: was das wirklich bedeutet? Und was passiert dann zum Beispiel auch in diesen Phasen,

00:14:46: wenn dann das erste Mal eben Klassiker auch dann zum Beispiel ein Haustier stirbt

00:14:51: oder sowas. Das ist ja so Sie Sie erleben irgendwie und kriegen es mit, dass es irgendwie

00:14:56: dazu gehört, aber können es ja selber überhaupt gar nicht einschätzen, was das eigentlich

00:15:00: beinhaltet. Das heißt,

00:15:02: die Werte,

00:15:03: die Wertigkeiten bilden sich heraus und werden abgetastet, aber sind noch nicht so

00:15:09: so fest verankert.

00:15:11: Ähm,

00:15:12: in die Langfristigkeit. Und da findet aus meiner Sicht eben auch in dieser Phase

00:00:00: ganz, ganz viel statt.

00:00:00: Oder wie kannst du da noch was zu sagen?

00:15:21: Also ja, würde ich dir auf jeden Fall zustimmen. Ich musste gerade auch an so eine

00:15:24: Situation im Zug denken, wo ich letztens einen kleinen Jungen gehört habe, der halt

00:15:27: irgendwie so gesprochen hat wie seine Mutter. Was halt

00:15:30: so zu sagen, wenn sie ein bisschen geschumpfen hat.

00:15:32: Ne?

00:15:32: Genau. Also du meintest ja, dass einfach Prägungen da irgendwo auch früh entstehen

00:15:36: und

00:15:36: schon also noch nicht so fest sind, aber halt doch schon einiges mitgegeben wird.

00:15:42: Da würde ich auf jeden Fall zustimmen.

00:00:00: Und

00:00:00: klar, irgendwo ja auch so ein Austesten.

00:15:47: Also es ist halt auch so ein Austesten,

00:15:49: glaube ich wo, wo schon so na dann, okay, wie ist das, wenn ich mich darauf fokussiere

00:15:54: und dann eben auch festzustellen okay, das macht mich unglücklich oder das macht

00:15:58: meine Eltern unglücklich oder die Mama unglücklich und dann will ich das. Und so

00:16:03: habe ich es ja nicht gemeint. Also dieses auch in der Interaktion miteinander, glaube

00:16:08: ich viel mehr. Eben das Bewusstsein dann eben stattfindet und dadurch aber eben auch

00:16:12: dieses Selbstbewusstsein eigentlich entsteht.

00:16:15: Von was will ich,

00:16:16: was will ich nicht, Was ist gut, was ist nicht gut? Darf ganz ganz viel eben in diesen

00:16:21: Phasen auch stattfindet?

00:16:23: Ja.

00:16:23: Ja und gleichzeitig? Also muss ich irgendwie gerade auch an Loyalität denken, weil

00:16:28: das

00:16:28: finde ich einfach immer wieder auch so in meinem beruflichen Alltag, dass

00:16:32: Kinder ja auch einfach ihren Eltern gefallen möchten und irgendwie gut sein möchten.

00:16:38: Ich denke, das ist ja auch einfach ein ganz menschliches Motiv. Und dass

00:16:42: natürlich die Abhängigkeit ja

00:16:44: gerade im Kindesalter auch noch viel, viel größer ist als jetzt zum Beispiel im Erwachsenenalter.

00:16:48: Und deswegen

00:16:50: da auch unheimliche Loyalitäten Gegenüber Eltern aufgebracht werden, um zum Beispiel

00:16:57: zu gefallen. Das finde ich auch immer wieder total faszinierend.

00:17:00: Und was, was darin aus meiner Sicht auch sehr entscheidend ist, ist Strategieentwicklung.

00:17:05: Weil das ist natürlich, was ich

00:17:07: gerade in den ersten

00:17:09: ein, zwei Jahren ist halt die innere Kind Energie noch die absolut grundlegende Kraft

00:17:15: und die wird sie auch immer bleiben. Aber es bildet sich dann eben auch

00:17:19: weibliche und männliche Energie mehr heraus. Und eben Strategien sind eben auch sehr

00:17:25: mit der männlichen Energie. Welche Strukturen schaffe ich mir,

00:17:28: welche Strukturen funktionieren,

00:17:29: welche Strukturen funktionieren nicht, welche Arten von Manipulationen funktionieren,

00:17:34: um Bindung zu erzeugen, um Sicherheit zu haben? Eben. Oder auch nicht.

00:17:38: Ähm,

00:17:39: eben. Und da habe ich auch so in der Vorbereitung auf diese Podcastfolge drüber nachgedacht,

00:17:44: eben auch was schön machen zu wollen. Das ist ja auch so mit den Bildern, Ja. Also

00:17:49: meine Kinder machen dann irgendwas, um den Eltern zu gefallen, auch was schönes zu

00:17:53: machen und

00:17:55: ähm

00:17:55: ja und

00:17:56: das wird ja dann teilweise auch eingesetzt,

00:00:00: eben manipulativ. Und ich denke eben, da geht es eben auch darum, genau festzustellen,

00:00:00: was ist wirklich nachhaltig gut, was ist nicht gut, was funktioniert grundsätzlich

00:18:09: in ihrer Lebenssituation und was funktioniert eben nicht? Und da werden schon gewisse

00:18:14: Grundstrukturen

00:18:15: gesetzt, die aber trotzdem immer noch sehr viel weicher sind, als es dann zum Beispiel

00:18:20: eben in dem späteren jugendlichen Alter ist,

00:18:24: wo ja eben dann die nächste Welle kommt des Selbstbewusstseins kreieren, wo eben

00:18:29: dann noch einige Dinge, die vorher noch genommen wurden, von den Eltern wie ausgemistet

00:00:00: werden.

00:00:00: Magst du da was sagen? Noch mal was was aus der psychologischen Sicht dann

00:00:00: im jugendlichen Alter vor allem so prägnant ist? Mal davon abgesehen, dass die Hormone

00:00:00: natürlich viel

00:00:00: verändern.

00:00:00: Genau. Also ich musste gerade daran denken, ich hatte in der Uni mal ein Seminar,

00:18:49: gerade so zum Jugendalter Adoleszenz und

00:18:53: ich glaube, so die Essenz, die mir hängengeblieben ist, ist, dass ich einfach unser

00:18:57: Hirn so sehr umstrukturiert im Jugendalter, das ist abnormal. Und klar, es ist irgendwo

00:00:00: natürlich deswegen so die Phase von Identität oder auch Identitätsdiffusion, also

00:00:00: die Frage Wer bin ich?

00:19:13: Wie sagt Richard David Precht und wenn ja, wie viele?

00:00:00: Und wo es ganz viel irgendwo darum geht,

00:00:00: sich mit so Fragen auseinanderzusetzen Wer bin ich Und bin ich irgendwie Teil einer

00:19:23: Gruppe? Und was repräsentiere ich nach außen, wo man irgendwo vielleicht auch beginnt,

00:19:28: sich politisch noch mal mehr

00:19:30: mit Thematiken zu beschäftigen

00:19:33: und wo ich aber schon auch glaube, dass da natürlich auch viel

00:19:37: Raum für entstehen kann,

00:19:39: für irgendwie Sorge

00:00:00: und Unsicherheit.

00:00:00: Und irgendwie so ein Gefühl von

00:19:45: so

00:19:46: Last sein und

00:19:48: Neufindung. Ja,

00:19:49: energetisch gesehen, was ja auch in der Kindheit passiert ist, dieses Stück für Stück

00:19:55: eigenständig werden, auch

00:19:56: wo eben vorher so dieses Eingebettetsein auch in dem Umfeld noch sehr viel stärker

00:20:02: ist, eben sehr viel durchgängiger ist dadurch zum Beispiel auch Transformationen,

00:20:06: die die Eltern vollziehen und vor allem auch die Mutter vollzieht, sehr viel unmittelbarer

00:20:10: sich auch bei den Kindern auswirken.

00:20:12: Von daher ja, Mütter und auch Väter prinzipiell können was lösen, was dann auch für

00:20:18: die Kinder eine Wirkung hat. Und das ist ja auch oft so, gerade wenn wenn Kinder

00:20:24: Schwierigkeiten haben, also kleinere Kinder sind immer ganz gut auch mit mit einzubeziehen.

00:20:29: Okay, was ist zu Hause los, was ist da gerade Thema? Ich rückwirkend muss jetzt auch

00:20:35: sagen, viele Dinge

00:20:36: kann ich jetzt auch rückblickend sehr mit den Geschehnissen bei uns zu Hause

00:20:40: verknüpfen und merke einfach okay,

00:20:43: irgendwie ist kein Wunder gewesen, dass es mir in der und der Phase so und so ging

00:20:47: und das ist das und das mit mir gemacht hat, eben weil das noch viel mehr eine Einheit

00:20:52: ist und dann quasi wie ein ein Herauswachsen, ja. Stück für Stück passiert und eben

00:20:58: mit

00:20:58: dem Eintreten eben so in die Pubertät dieser Prozess noch mal sehr intensiviert wird.

00:21:04: Und dann eben auch die Frage, wie sehr sind die Verbindungsstrukturen, also wie viel

00:21:09: Strukturen hat man sich geschaffen, die eben auch funktionieren und Sicherheit geben

00:21:13: in Verbindung und in der Ausrichtung auf die Eltern. Deshalb Es gibt ja auch Kinder,

00:21:17: die total brav sind in der Pubertät und eben nicht so die krassen Reibungen haben.

00:21:22: Und wo diese Reibung sphase dann oft zum Beispiel tatsächlich erst in den anfangzwanziger

00:21:27: Jahren stattfindet oder dann halt tatsächlich sich so auf die ganzen, auf den Rest

00:21:32: des Lebens

00:21:33: überträgt. Und wieder andere, die halt massive Reibungen haben, aber dann halt, wenn

00:21:38: sie dann durch sind,

00:21:39: dann auch was Gutes draus entsteht oder auch eine wieder eine gute Annäherung stattfindet.

00:00:00: Aber dieses Freimachen ist halt ein ganz, ganz entscheidender Aspekt am Ende des

00:21:50: Tages. Und wie er gelebt wird, kann ganz unterschiedlich sein. Und natürlich ist

00:21:54: es dann auch wieder von den Umgangsweisen abhängig. Aber ich glaube halt auch, was

00:22:00: in der Zeit sehr stark hervortritt, ist so dieses, was quasi in der Tiefe auch an

00:22:07: Lebensausrichtung zum Beispiel die seelische mitgebracht hat, dass das noch mal Deutlicher

00:22:12: abgeklopft wird. Und dann eben die Frage Wie verbinde ich mich damit? Dieses auch

00:22:16: im Größeren in Verbindung gehen, wie du es gesagt hast, mit Auseinandersetzung mit

00:00:00: Politik eben. Bei mir war es auch so

00:00:00: mit zehn elf, wo ich dann angefangen habe, mich im Tierschutz zu engagieren und einfach

00:22:28: gesehen habe, wie viel Schreckliches passiert auf dieser Welt. Und eben wir haben

00:22:34: teilweise dann eben auch so diese Atombomben Szenarien durchgespielt und haben halt

00:22:39: dann Proteste gemacht gegen Atombombenversuche und solche Geschichten.

00:22:43: Also das war echt tief und es hat eben dann auch tiefer liegende Grundmuster und

00:22:49: Grundstrukturen, die jetzt bei uns zu Hause wurden, die nie groß diskutiert. Also

00:22:54: das war überhaupt kein Thema, aber das kam aus, aus mir heraus. Meine Schwester zum

00:22:58: Beispiel hat das glaube ich kaum.

00:00:00: Also die waren da in ganz anderen Sphären oft unterwegs. Aber

00:00:00: wo eben dieses noch mal bewusster Okay, ich bin in einer größeren Welt eingebettet

00:23:09: und das hat Konsequenzen für mich prinzipiell da ist. Und dann ist die Frage und

00:23:14: wo ist man verbunden, worauf richtet man sich aus? Natürlich auch welche, welchen

00:00:00: Freundeskreis hat man, was wird da thematisiert? Und so was spielt dann ja auch eine

00:00:00: Rolle. Und dann ja eben auch das Thema, wo es dann nicht mehr nur darum geht,

00:23:26: eben den Eltern gefallen zu wollen oder dem ganz unmittelbaren Umfeld, sondern eben

00:23:31: auch den Freunden und dann eben auch teilweise ein Abwenden von den zu Hause gelebten

00:23:36: Mustern stattfindet zugunsten von anderer Sozialisierung,

00:23:40: glaube ich. Das ist schon in dieser Phase halt und da muss man ja sagen, ich weiß

00:23:45: nicht, was physiologisch Vorpubertät, aber ich glaube, das geht bei vielen ja so,

00:23:50: der erste Schub zwischen sieben und neun schon,

00:23:52: wo man so merkt, okay, da finden die ersten

00:23:55: schon oder

00:23:56: ersten Ausbrüche

00:23:57: statt. Und eben bei vielen, die auch sagen, es wird immer früher. Also

00:24:03: das hat sich tendenziell schon alles ein gutes Stück nach vorne verlagert.

00:24:07: Das liegt ja unter anderem auch an der Ernährungssituation, habe ich mal gelesen.

00:00:00: Habe ich auch schon gehört.

00:00:00: Ja,

00:24:13: und da finde ich es jetzt wieder interessant.

00:24:14: Bitte

00:24:15: macht gerne fertig.

00:24:15: Da finde ich es jetzt wieder interessant, auch mit dem Kontext von der Zeitenergie,

00:24:21: weil wie gesagt, hatten wir bestimmt in einer anderen Folge auch schon mal benannt.

00:24:25: Früher war es halt so, dass wir sehr viel mehr,

00:24:27: ähm

00:24:28: verwachsen sind in die Strukturen eben. Es war einfach dichter, das heißt die die

00:00:00: Ausschläge waren in vielerlei Hinsicht eigentlich größer.

00:00:00: Also tiefer eintauchen und dann mehr Kraft aufwenden, um das wieder auszuräumen.

00:24:43: Ja,

00:24:43: jetzt ist es so, es ist drin. aber das eigene ist halt schon sehr viel präsenter

00:24:48: und daher halt auch.

00:24:49: Also ich könnte mir schon vorstellen, dass viele Herausforderungen und das zeigt

00:24:53: sich ja eben auch mit diesen ganzen ADHS Lernschwäche Geschichten. Also es gibt viele

00:24:57: ja jetzt auch

00:00:00: diagnostizierte

00:00:00: Problematiken, so wie ich es jetzt mal im Allgemeinen ausgedrückt würde.

00:25:04: Ähm,

00:25:04: die aus meiner Sicht halt auch viel damit zu tun haben, dass vieles gar nicht mehr

00:25:08: so tief reingeht und dadurch unmittelbar rausgeschmissen wird. Also

00:25:13: ähm,

00:25:13: eben man, die Kinder nehmen gar nicht mehr so viel so tief auf, was dann eben viel

00:25:20: längere Zyklen hat, dass es dann wieder in Transformation gebracht wird, sondern

00:25:24: es geht unmittelbarer. Und deshalb ist es

00:25:26: in sich vielleicht dynamischer. Es ist eben nicht mehr so die ruhigen Kinder und

00:25:30: irgendwann gibt es den mega Ausbruch, sondern es ist halt wie.

00:25:34: Läuft eher wie wie in so einer Daueramplitude der Bewegung.

00:25:38: Und dann sagt man ja, sie sind nicht mehr so anpassungsfähig und sie lassen sich

00:00:00: nicht mehr so leicht kontrollieren usw Und ich glaube schon, dass also aus meiner

00:00:00: Beobachtung, dass es einfach mit dieser Zeitenergie auch zu tun hat. Das wird

00:00:00: wirklich nicht mehr so zusammengeschoben und überlagert von anderen Strukturen, sondern

00:25:57: es ist oberflächlicher und der Drang der Selbstentfaltung ist halt auch stärker.

00:26:03: Und dann ist wieder die Frage, in welchem Umfeld sind sie eingebunden, eingebettet

00:26:07: und was ist dann auch die Folge?

00:26:09: Verstehe ja,

00:26:10: wer jetzt noch. Was mich noch interessieren würde aus energetischer Sicht.

00:26:14: Jetzt hast du gerade von ADHS gesprochen. Ich zum Beispiel habe immer den Eindruck,

00:00:00: dass das ja auch eine riesen RhythmenGeschichte ist

00:00:00: und das ist eigentlich

00:26:22: wie auch

00:26:24: ein zu schneller Rhythmus ist. Im eigenen System könnte man das energetisch so auch

00:26:28: sagen,

00:26:29: ist es auf eine Weise. Und was halt da fehlt, ist.

00:26:32: Der Raum der Erdung.

00:26:33: Also es braucht eine Form von Raum, von Erdung in

00:26:38: im eigenen Umfeld auch. Und dadurch, dass aber eben das ja häufig so ist, dass die

00:26:43: Kinder dann wie mit ihrer Art anecken, also sie erzeugen quasi eine Reibung zum System

00:26:51: und die systemischen Fest strukturen werden durch diese diesen intensiveren Rhythmus

00:26:56: und eben dieses, dass es nicht mitgetragen wird, massiv in Bewegung versetzt.

00:27:03: Und deshalb

00:27:04: ist meine Erfahrung wirklich da ist viel auch systemisch. Immer

00:27:08: kommt durch diese Phase an die Oberfläche und

00:27:12: Wenn das System quasi sich weiter lockert, dann kann auch dieser andere Rhythmus

00:27:19: besser in Erdung kommen und dadurch entsteht aber wiederum mehr Harmonie und auch

00:27:23: Ruhe und Ausdrucksmöglichkeit. Das ist ja eben oft dann das Ding, dass durch die

00:27:28: Feststrukturen, die auf der einen Seite dann da sind, in diesen dieser Intensität,

00:27:33: die die Kinder in sich tragen, eben keine Möglichkeit des wirklichen Ausdrückens

00:27:38: ist. Das passt wie nicht rein. Und das ist halt wie so ein Reibungspool.

00:27:43: Und

00:27:44: deshalb aus meiner Sicht ist es immer sehr gut, da auch vermehrt einen Fokus auf

00:27:49: die systemischen

00:27:50: Verbindungen zu legen, die eben ja auch für Erdung essenziell sind.

00:27:54: Deshalb das sich komplett abkapseln,

00:27:56: was ja auch teilweise in der Pubertät stattfindet, hat halt auch oft einen Erfahrungsverlust

00:28:02: zur Folge. Und dann ist halt die Frage, dann driften manche so und dieses wirklich

00:28:08: in Verbindung bleiben.

00:28:09: Also irgendwelche Verbindungspunkte auch zu haben und trotzdem

00:28:14: Freiraum zu kriegen in einem guten und angemessenen Rahmen dem Kind gegenüber. Ich

00:28:21: glaube, das ist halt gerade in dieser Zeit immer

00:28:23: für beide Seiten die große Herausforderung.

00:28:26: Ja,

00:28:26: wo ich noch mal kurz was dazu sagen? Ganz viele.

00:28:28: Genau wo ich noch ganz kurz weil ich wollte dich nicht unterbrechen vorhin, aber

00:28:32: eben mit dem Gehirn. Das fand ich auch oder finde ich immer super spannend. Ich habe

00:00:00: so ein paar Kinder, die ich wirklich quasi von der Kindheit an

00:00:00: teilweise Kleinkindalter jetzt bis mittlerweile teilweise ins Erwachsenenalter begleiten

00:28:47: durfte. Und das also da habe ich mir auch gedacht, damals, wo ich das das erste Mal

00:28:53: so ganz bewusst wahrgenommen habe. Von der Energie. Was für eine Zumutung das eigentlich

00:28:59: ist, für Kinder oder Jugendliche in der Zeit, solche Lebensentscheidungen zu treffen.

00:29:04: Ich mir gedacht habe, wenn man, wenn man die Energie vom Hirn, von

00:29:07: auch vom vom dritten Auge in Verbindung mit allen Chakren mal wahrgenommen hat und

00:29:12: was da die ganze Zeit auch läuft und welche intensiven Wellen der Veränderung darin

00:29:17: stattfinden. Und dann aus dieser Energie zu sagen Jetzt darfst du dich festlegen,

00:00:00: willst du studieren, willst du nicht studieren, willst du eine Ausbildung machen?

00:29:25: Und eben bei manchen ist es ja mit 14, also

00:29:27: hier in Deutschland

00:29:28: Hauptschule, wo ich sage, das ist eigentlich eine krasse Zumutung.

00:29:32: Also ja, das stimmt absolut, ja.

00:29:35: Da stimme ich dir voll und ganz zu.

00:29:36: Aber gut, ich meine, glücklicherweise hat sich da ja irgendwie unser Leben auch verändert

00:29:40: und es ist ja nicht mehr so wie früher, dass wenn man mal eine Lehre gemacht hat,

00:29:44: dass man dann sein ganzes Leben diesen Beruf auch ausüben muss.

00:00:00: Zum Glück

00:00:00: mehr Flexibilität oder Weiterbildungsmöglichkeiten? Ja,

00:29:52: genau. Es passt sich ja interessanterweise manchmal. Ist ja auch so, dass es gibt

00:29:57: ja auch die Charaktere, die irgendwie mit 14 wissen okay, ich will ins Handwerk oder

00:30:01: was auch immer und das dann super gut machen und auch einfach gar keine Lust mehr

00:30:05: haben auf Schule. Und das für die irgendwie dann eigentlich auch die Erlösung darstellt.

00:30:09: Genau das ist der Vorteil. Zum Glück.

00:30:11: Auch wenn für viele und ich verstehe das auch sich die Veränderungen da in der Richtung

00:30:17: nicht schnell genug manifestieren. Aber es verändert sich eben. Wenn ich mir überlege,

00:30:21: wie es bei

00:30:22: mir war, wo ich von der Schule runter bin, wie viele Möglichkeiten es da gab und

00:30:25: wie viele Möglichkeiten es jetzt gab. Es sind da schon Welten dazwischen. Muss man

00:30:30: wirklich sagen

00:30:31: Ja.

00:30:31: Ja, und das ist, finde ich, aber auch enorm. Das können wir vielleicht im Erwachsenenalter

00:30:36: noch aufgreifen, weil das ja auch zu

00:30:39: Schwierigkeiten führen kann, wenn man irgendwie vor lauter Bäumen den Wald nicht

00:30:43: mehr sieht und zu viel Möglichkeit hat zur Auswahl.

00:30:47: Jetzt dachte ich gerade eben noch, wir haben zwar schon super ewig gesprochen, aber

00:30:50: was an sich auch noch sehr wichtige Themen sind, finde ich Für das Jugendalter wäre

00:30:53: auch Körper und natürlich auch Sexualität.

00:30:57: Aber ja, es ist die Frage, ob man da nochmal tiefer einsteigen wollen.

00:31:00: Ja.

00:31:01: Das ist ja unser Podcast und unsere lieben Zuhörerinnen können ja sehr gerne entscheiden,

00:31:07: ob sie den auf zweimal hören oder in einem Rutsch. Also von daher verzeiht uns die

00:31:13: Überlänge diesmal, aber es sind halt wichtige Phasen.

00:31:16: Mein Gedanke war, dass ich ja in der Jugend

00:31:19: auch einfach der Körper sehr verändert,

00:31:22: es eine enorme hormonelle Veränderung gibt, die Geschlechtsorgane Reifen und

00:31:29: natürlich auch noch mal da viel mehr. In diesem bin ich irgendwie Teil, bin ich akzeptiert

00:31:35: ja auch einfach Thematiken diesbezüglich auftauchen können nicht müssen aber können.

00:31:41: Naja und da denke ich aber auch, dass gerade dieser Bezug halt auch wieder dieses

00:31:46: Thema Wer bin ich eigentlich und wie kann ich mich mit meinem Selbst sozusagen auch

00:31:52: identifizieren? Wie kann ich das annehmen? Thema Eigenliebe ist ja ein ganz, ganz

00:31:56: großes Thema, auch gerade in der Pubertät, wo das im Kindesalter. Also da gibt es

00:32:02: viele Kinder, die da auch ganz selbstbewusst dastehen und ja, singen total schief

00:32:08: und es ist ihnen völlig egal, weil sie total von sich selbst überzeugt sind, was

00:32:12: ja gut ist. Ja und dann aber geht's ja quasi in. Das heißt, die Feedbacks gehen halt

00:32:18: dann los und dann ist eben die Frage auch, wie wird die Lernbereitschaft auch im

00:32:22: Kontext von Mal zu scheitern? Wir hatten es mit den Spielen ja, das heißt, wie ist

00:32:27: es, wenn ich mal nicht gewinnen?

00:32:28: Wie gehe ich damit um? Und das sind ja auch alles so wichtige Dinge, mit denen man

00:32:34: im Kindheitsalter zuerst mal in Kontakt kommt und eben die Körperlichkeit.

00:32:38: Ist glaube ich aus meiner Wahrnehmung halt am Anfang noch sehr viel mehr eingebettet

00:32:45: in das Gesamte. Eben, es ist vieles noch nicht so in den Details ausgeprägt, aber

00:32:51: gerade dann durch diese intensiven, auch Veränderungen, die ja auf der physischen

00:32:54: Ebene auch stattfinden, wird ja der Fokus auch sehr auf den Körper gerichtet. Und

00:32:59: dann glaube ich, geht auch noch viel mehr das Vergleichen Los

00:33:03: Eben. Wertestrukturen gesellschaftlich. Das ist immer auch wieder so wie der Blick.

00:33:08: Okay, ich bin da in einer

00:33:10: Welt eingebunden, die das und das als richtig empfindet und das und das nicht. Wie

00:33:15: leicht nimmt man das an oder eben auch nicht. Das ist ja auch so klassisch. Die Revoluzzer,

00:33:21: die dann sagen okay, wir machen es ganz anders. Und wenn gerade in es keine Ahnung

00:00:00: blonde Haare zu tragen, dann färb ich sie schwarz

00:00:00: und so

00:33:30: und

00:33:31: daher dieses Beschäftigen mit dem Körper und dadurch auch, aber auch mit Nähe zu

00:33:37: sich selber. Das ist ja eben auch

00:33:38: im Kontext der Entwicklung von Sexualität ja auch ein wichtiger Aspekt

00:33:43: wird

00:33:43: ist natürlich sehr fordernd und eben aus meiner Sicht so dieses Thema Selbstliebe,

00:33:48: Eigenliebe,

00:33:49: Thematiken wie Wie sehr bin ich abhängig,

00:33:52: wie sehr habe ich meine Strategien darauf abgezielt, quasi von anderen Zuspruch zu

00:33:58: bekommen?

00:00:00: Wie sehr habe ich Freiheit gewählt?

00:00:00: Wie drücke ich die aus?

00:34:02: Ähm,

00:34:03: zeigt sich ja eben auch da. Und ich glaube, da ist halt auch das merkt man aber auch

00:34:07: den gesellschaftlichen Wandel. Finde ich auch bei den Jugendlichen, weil halt die

00:34:11: die Vielfalt und da muss ich sagen jetzt auch von meinem Alter her,

00:34:15: bei uns war das alles noch extremst konservativ,

00:34:18: also ganz viele Dinge, die jetzt völlig normal sind im jugendlichen Alter, waren

00:34:22: damals noch echt schwierig und auch so Scham, glaube ich, war

00:00:00: viel intensiver noch vertreten, als das jetzt so ist. Also wo ich sage bei uns ja,

00:00:00: wir haben uns alle versteckt,

00:34:35: Wir hatten alle solche Pullis an und fette Baggys. Das war so gerade die Zeit, also

00:34:40: in den 90er Jahren.

00:34:41: Bloß nichts blicken lassen von den Veränderungen, die der Körper da macht und

00:34:46: weiß noch dann bei den ersten Partys, wenn man sich dann getraut hat, mal was enges

00:34:51: anzuziehen, war das dann irgendwie so voll die Befreiung, weil sie das Gefühl hatte

00:00:00: Boah,

00:00:00: ich kann mich so zeigen.

00:34:57: Und Aber es war oft halt noch so ein voll Hin und Hergerissensein und ich habe schon

00:35:02: den Eindruck, du hast da bist dann noch mehr am Trend der Zeit dran, dass da viel,

00:35:09: sehr viel freier ist, als es

00:35:11: so vor 20, 30 Jahren noch war.

00:35:13: Absolut. Also ich finde allein schon so die Auseinandersetzung mit der

00:35:18: sexuellen Identität und der sexuellen Orientierung. Ich finde es einfach so viel

00:35:23: selbstverständlicher, das heute irgendwie

00:00:00: ein jugendlicher Mensch sagt ja ich bin bisexuell oder pansexuell oder was auch immer.

00:00:00: Und da muss ich auch sagen, da bin ich auch noch in ganz anderen

00:00:00: Umgebungen groß geworden,

00:00:00: Ländlich

00:35:35: Genau. Und das ist auf jeden Fall schön, dass er einfach irgendwie ein ganz anderes

00:35:40: Bewusstsein da ist und auch, wie du sagst, eine ganz andere Freiheit, irgendwie darüber

00:35:44: auch zu sprechen.

00:35:45: Ja,

00:35:45: genau. Ich denke, es ist nicht immer einfach. Also manchmal denke ich mir schon auch

00:35:49: Puh, das finde ich schon auch herausfordernd,

00:35:52: überhaupt irgendwie so in dieser großen Zeit der Veränderung zu stecken und sich

00:00:00: dann halt auch mit noch mehr irgendwie, was auch so im Außen an einen herangetragen

00:00:00: wird, auseinanderzusetzen und gleichzeitig klar ist auch eine Freiheit.

00:00:00: Naja, und ich denke auch da.

00:00:00: Es ist halt auch ein Spiegel dieser Zeit. Also ich weiß auch

00:36:11: wo ich so 151415 rum war. Für mich war zum Beispiel

00:36:15: das Internet

00:36:16: das absolut geilste überhaupt. Also weil eben auch gerade mit meinem Wissensdurst

00:36:21: und auch so die Art sich zu verbinden fand ich total faszinierend. Also wir sind

00:36:26: teilweise nach München reingefahren, haben uns wirklich in Internetcafes gesetzt

00:36:30: und da unser Taschengeld ausgegeben. Einfach nur um diese Art von Vernetzung zu erleben.

00:36:35: Das war halt damals noch ein Novum.

00:36:37: Oder Ich bin dann teilweise eben, wenn mein Vater einen Computer hatte mit Internetanschluss

00:00:00: und wir noch nicht.

00:00:00: Ähm.

00:36:44: Und bin dann teilweise eineinhalb Stunden mit der Bahn gefahren, um eine Stunde ins

00:36:48: Internet gehen zu können. Also so Sachen habe ich gemacht.

00:36:51: Und dieses also offene und eben ich kriege überall auch die Informationen her und

00:36:56: eben die ersten Websites usw Das war halt,

00:36:59: äh,

00:36:59: ja, Ende der 90er, Mitte, Mitte der 90er. Gerade so am Aufstreben,

00:00:00: ähm

00:37:06: und wo ich mir denke, das ist halt jetzt normal und in der Normalität dann aber auch

00:37:10: wieder zu schauen und ich glaube, das Thema ist trotzdem das Gleiche. Wie bin ich

00:37:14: darin geerdet? Also wir haben uns halt mit anderen Sachen beschäftigt.

00:37:18: Also.

00:37:19: Also die jetzigen Jugendlichen sind ja in diesen schnelleren Rhythmus und in dieser

00:37:22: Dynamik schon drin.

00:37:24: Und da muss ich auch sagen, prinzipiell die der Körper, also zumindest von der energetischen

00:37:30: Ebene passt sich unheimlich schnell an energetische Veränderungen an,

00:37:34: wo ich sage zum Beispiel beim

00:00:00: Thema Elektrosmog war früher energetisch ein viel größeres Thema, was nicht bedeutet,

00:00:00: dass es jetzt verschwindet. Aber es war oft viel störender für Menschen als jetzt,

00:37:47: wo überall halt auch ein viel, viel intensiverer Einsatz von Elektronik auch stattfindet.

00:37:54: Das heißt, wir haben jetzt definitiv viel mehr Elektronik als vor 20, 30 Jahren um

00:37:59: uns herum und es ist aber auch nicht mehr so störend von der Energie her.

00:38:04: Und genauso

00:38:05: diese Anpassungsfähigkeit wirklich vom Körper an, die das Meer an Einflüssen und

00:38:12: dann trotzdem eben

00:38:13: die Freiheit, die man hat. Muss man erden, muss man leben und das ist zu jeder Zeit

00:38:18: das grundsätzlich mal gleiche Grundprinzip.

00:38:21: Finde ich auch gut. Ja.

00:38:22: Und deshalb, am Ende des Tages muss man sagen Jede Zeit hat ihre Herausforderung.

00:38:27: So oder so,

00:38:28: ja.

00:38:29: So, das war sehr ausführlich. Ich glaube.

00:38:31: Wir können es dabei belassen. Und dann werden wir uns nächste Woche hören.

00:38:35: Mit der Lebensphase des Erwachsenenalters.

00:38:38: Frisch aus der Pubertät. Ich auch.

00:00:00: Vielen Dank fürs Zuhören und dass ihr dran geblieben seid. Auch wenn es heute mal

00:00:00: etwas länger gedauert hat.

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